Wie immer haben wir für euch zum ersten Tag des neuen Monats das aktuelle Kalenderblatt eingestellt. Ein buchiger Monat liegt vor uns und er beginnt mit dem Kindertag, an dem sicher auch das ein oder andere Büchlein verschenkt wird. Da wir alle Kinder sind, wünschen wir euch alles Gute zum Kindertag, genießt das Kind sein
Der Monat Juni wird für uns auch wieder buchig spannend werden. In wenigen Tagen sind wir in Meißen und besuchen das Literaturfest, welches vom 06.-10. Juni stattfindet. Unser Blog wird sich in den Literaturfestblog verwandeln und wir werden euch ständig mit Impressionen versorgen. Literatwo – Der Literaturfestblog in Meißen - viel Spaß beim Lesen. Wir freuen uns dabei zu sein, euch vor Ort zu treffen und sind immer noch stolz, dass wir in den Literaturfest News vorgestellt wurden.
Besonders gefreut haben wir uns im Monat Mai über den Artikel “Auf Tauchgang nach Buchschätzen” auf der Homepage des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Wir danken euch für das liebe Feedback, das wir erhalten haben und sind gespannt, was der Juni mit Literatwo vorhat.
Und nun blicken wir auf den Monat Mai zurück, denn in diesem haben wir wieder sehr viel gelesen, tief in den Buchschätzen getaucht und mit diesen unsere Lebenslesebibliothek erweitert.
Mai 2012:
Wir sind nach Italien gereist und haben einen Mann begleitet, der uns tief beeindruckt hat. Eine Dystopie, ein dunkler gewalttätiger Roman und doch für uns das Hoffnungsbuch des Jahres – “Der aufrechte Mann” von Davide Longo.
Literatwo und das SEXperiment – es wurde skandalös und vor allem pink auf unserem Blog. Wir haben euch Annette Meisl´s Buch “Fünf Männer für mich” vorgestellt. Doch damit war kein Ende in Sicht, denn ein Interview folgte – skandalös…
Die Zahl fünf hielt uns in Atem, bereits das nächste Buch mit einer fünf im Titel wollte gelesen werden. Ursula Poznanski begeisterte mit “Fünf” und zeigte uns literarisch die blutige Seite des Geocaching. Damit nicht genug, denn der “Herr der Koordinaten” meldete sich außerdem zu Wort. Spannend…
Besser spät als nie – “Das späte Geständnis des Tristan Sadler” von John Boyne – berührt und bewegt, denn die Flucht in den Krieg ist keine leichte. Das Bekenntnis von Boyne – seinem Protagonisten Tristan Sadler sehr nahe zu stehen, ist für uns mehr als ein Vertrauensbeweis. John Boyne im exklusiven Interview.
Wir haben im Mai natürlich auch nach historischen Buchperlen getaucht und haben euch “Die Fälscherin” von Julia Freidank vorgestellt. Das Mittelalter lebt und wir wurden an die Schwelle dieser Zeit entführt. Literatwo fand sich in Freising im Jahre 1158 wieder und begegnete einer großartigen Frau.
“Die Filmerzählerin” von Hernán Rivera Letelier hat sich mehr als schnell und mehr als tief in unser Leserherz geschlichen und sich ganz weit vorn in der Lebenslesebibliothek von Literatwo eingereiht. Ein Buch für JEDEN – eine Perle, ein Schatz. Mr. Rail musste Binea unbedingt mit diesem Buch und seinen Worten darüber zum Geburtstag überraschen und auch Binea musste Mr. Rail wichtige Worte mitteilen
FantOry – eine neue Genrebezeichnung extra für Brigitte Riebe. Denn sie entführte uns nach Venedig in eine Welt aus “Feuer und Glas“. Eine bestechende Mischung aus Fantasy und Geschichte die uns verzauberte, ein Roman in dem wir besonderen Charakteren und vor allem Puntino begegneten. Aufregend…und es wird weiter gehen.
Eine fantastisch-poetische Welt umhüllte uns in “Ronar” von Anke Höhl-Kayser. Wir begaben uns auf eine aufregende REISE, besuchten die BURG und hielten die Luft an, denn die ENTSCHEIDUNG erzeugte bei uns mehr als Gänsehaut…
Auch im Mai schrieben wir gegen das Vergessen an. Els Beerten führte uns mit “Als gäbe es einen Himmel” nach Belgien. Nicht in das heutige Belgien, sondern in das Belgien kurz nach der Besetzung durch deutsche Truppen im zweiten Weltkrieg. Ein multiperspektivischer Roman, der gerade durch die wechselnden Sichtweisen die Dynamik des Lebens in einem zerrissenen Dorf hervorhebt. Ein großer Roman über Vorverurteilung, Heldenverehrung und ein Leben in der letzten Konsequenz der eigenen Entscheidung. Lesen!
Ein Buch das uns zu Tränen gerührt hat. Elisabeth Zöller hat einen berührenden Roman geschrieben und uns Paula Laurenz an die Hand nehmen lassen. Ein stolzes Mädchen; ein Mädchen mit dem Lieblingsbuch “Mein Kampf”; ein Mädchen, das eine Halbjüdin zur Freundin hat; ein Mädchen, das Vaters Befehlen folgen muss…ABER… “Vaters Befehl oder Ein deutsches Mädel“
“Méto – Das Haus” von Yves Grevets löste eine Revolution in der literatwoischen Villa aus. Die französische Revolutionssuppe köchelt leise vor sich hin – ein Haus – 64 Jungen in einem Schachspiel des Grauens – zerbrechende Betten – ein dunkler und gewalttätiger Jugendroman – Faszination pur… ihr werdet und solltet es (er)lesen.
Schon wieder online? Könnt ihr überhaupt noch offline? Können wir noch offline und wollen wir das überhaupt? “Online fühle ich mich frei” – Julia Kristin schreibt über ihr Leben, über ihre Sucht und darüber, ob es ein Leben offline geben kann und geben wird. Keine Stelle im Roman ist fiktiv, jede Stelle ist authentisch…kein dickes Buch, aber eins mit Tiefe und purer Realität.
Bis zum 03.06. habt ihr noch Zeit beim Gewinnspiel mitzumachen.
An dieser Stelle endet unser Tanz durch den literarisch literatwoischen Mai 2012 und wir springen in den buchigen Monat Juni und freuen uns, dass ihr mit dabei seid. Auf gehts…









































