5 Rätsel im Monat – Runde 3 von 5 – Juni 2013

Das Gewinnspiel bei Literatwo - Runde 3 von 5 - Juni 2013

Das Gewinnspiel bei Literatwo – Runde 3 von 5 – Juni 2013

Das Leben eines Schriftstellers ist nicht leicht und besonders in den Anfangsjahren einer aufstrebenden Karriere gilt es, viele Wege auszuloten, um sich schreibend über Wasser zu halten. Auftragsarbeiten gehören zu den geeigneten Möglichkeiten, einerseits sein Talent unter Beweis zu stellen und andererseits ein wenig Geld in die klammen Autorenhände zu spülen.

Wenn es sich dann auch noch um einen mehr als renommierten Auftraggeber handelt, dann kann man sich eigentlich sicher sein, neue Leserscharen zu erobern und mit einem literarisch angehauchten Text gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Vorausgesetzt man entspricht der Erwartungshaltung des Auftraggebers, der sich natürlich inhaltlich einiges vom Schriftsteller erwartet. Und wenn man dann beim Schreiben feststellt, dass der Auftrag der eigenen Philosophie widerspricht, dann geht der Job gewaltig in die Hose…

So geschehen bei einem unserer absoluten Lieblingsschriftsteller. Im Auftrag des bekanntesten Feinschmecker-Hochglanz-Magazins seines Landes wurde unser Herzens-Autor beauftragt, eine Reportage über eine ganz besondere kulinarische Massenveranstaltung zu verfassen. Eine große Leserschar schien ihm sicher zu sein, da auch der Gegenstand seines Berichts mehr als populär, weil wohl sehr schmackhaft ist. Aus dem delikaten Job, über eine Delikatessen-Veranstaltung zu berichten wurde allerdings ein Schuss in den Ofen.

Zumindest für den Auftraggeber. Denn unser Autor begann selbst zu kochen (allerdings vor Zorn), als er erstmals Augenzeuge wurde, wie diese Delikatessen bei lebendigem Leib zubereitet werden und welchem Leid die betroffenen Lebewesen ausgesetzt sind. Er schwenkte schnell um und verfasste eines der lebendigstes Manifeste gegen die Quälerei von Tieren, denen man kein Schmerzempfinden zubilligt. Genau das, was der Auftraggeber nicht lesen wollte. Aber eben genau das, was viele seiner Leser im hoch angerechnet haben und vielleicht auch ein Meilenstein auf seinem Weg des eigenständigen Schreibens.

Sein Text bleibt unvergessen und gilt doch immer noch als abgekochter Geheimtipp in Sachen aktiver Artenschutz. Denn er ist ein Beispiel für den Umgang mit vielen Arten, von denen wir uns ernähren. Koste es was es wolle….

Wie heißt das gesuchte Buch? 

rätsel juni spacer auftrag

Die Spielregeln findet ihr in einem riesigen Kochtopf, ohne den das obige Festival gar nicht stattfinden würde

Bitte einfach HIER klicken und ansonsten findet ihr alle Rätselrunden, wenn ihr das Bild “Rätselecke auf unserer kleinen Wegweiserspalte (rechts von den Artikeln) sanft mit der Maus aktiviert ;-)

Und nun wünschen wir euch viel Vergnügen und hoffen, dass wir nicht zu abgebrüht für euch waren ;-)

PS: Später schickte man eben diesen Autor auch noch auf ein Kreuzfahrtschiff… wieder eine Autragsarbeit… wieder eine Reportage… und wieder ein Schuss in den Ofen… nicht für uns… wir lachen noch heute über dieses ebenfalls legendäre Buch. Aber das ist eine andere Geschichte.

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[Emotionen] Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

Ein ganzes halbes Jahr - © Sarah Gibb (Illustration)

Ein ganzes halbes Jahr – Liebe  -  © Sarah Gibb (Illustration)

An einigen Romanen kommt man einfach nicht vorbei. Kennt ihr das? Ihr seht den Roman immer wieder in einer Buchhandlung, auf Facebook postet fast jeder literarische Freund, wie gut der Roman ist und im Internet stolpert man immer wieder über die Abbildung des Covers.

So ging es mir bei diesem Werk von Jojo Moyes. Irgendwann hat es mir einfach „gereicht“ und ich habe mir diesen absoluten Lustkauf gegönnt. Ob ich dies bereut habe? Keineswegs, denn welches Leseabenteuer ich erfahren durfte, kann ich kaum in Worte fassen. Der Roman ist aus meiner Lebensbibliothek nicht mehr wegzudenken und alle die immer noch überlegen, ob sie ihn lesen sollten, kann ich nur dringen raten es zu tun. Aber seid gewarnt…

Es wird tief, hochemotional und Taschentücher müsst ihr unbedingt bereithalten, denn durch die große Gefühlsflut wird kein Auge am Ende trocken bleiben. Es sei denn, ihr habt noch nie bedingungslos geliebt…

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Vor kurzer Zeit habe ich mich noch dem Roman Das Schicksal ist ein mieser Verräter hingegeben und möchte gleich zu Beginn sagen, dass dieser schon mehr als Tiefgang hatte und wer ihn mag, kann und darf sich Ein ganzes halbes Jahr nicht entgehen lassen.

Für empfindliche Gemüter ist ein wenig Vorsicht geboten, denn gerade zu Beginn ist es heftig, den im Prolog passierenden Unfall zu akzeptieren. Unfälle können Leben verändern und ich weiß genau, wie sich dies anfühlt. Das kräftige Hinunterschlucken des Kloßes im Hals beginnt recht schnell.

Lernen wir Will zu Beginn als lebensfrohen jungen hübschen und erfolgreichen Mann kennen, verändert sich diese Bild ganz heftig und abrupt. Will verwandelt sich von heute auf morgen vom Senkrechtstarter zum kompletten Gegenteil und seine Empfindungen können absolut nachvollzogen werden. Ein Schicksalsschlag der auch seine nicht ganz intakte Familie völlig aus der Bahn wirft.

Ein ganzes halbes Jahr -

Ein ganzes halbes Jahr – Emotionen pur

Louisa Clark, kurz Lou, wird ebenfalls aus der Bahn geworfen, allerdings ist dies nicht mit Will zu vergleichen. Sie verliert ihren Job und muss sich zum ersten Mal in ihrem Leben mit dem Begriff arbeitssuchend auseinander setzen. Doch diese Arbeitslosigkeit ist familienübergreifend, denn ihre Eltern sind finanziell von ihr abhängig. Ihre Schwester Treen mit ihrem kleinen Sohn Thomas wohnt ebenfalls noch zuhause und trägt nichts zur finanziellen Unterstützung bei. Zudem hat Lou zu ihrer Schwester nicht das beste Verhältnis, da diese jünger und schon immer besser als sie selbst war. Ein Zickenkrieg und eine Art Wettrennen steht untereinander einfach immer auf der Tagesordnung.

Als alle Jobstricke reißen nimmt Lou die Stelle bei Familie Traynor an. Ihr Sohn Will muss betreut und unterhalten werden und zwar für genau 6 Monate. Eine Herausforderung die Lou, die gern wieder in einem Café arbeiten würde, nicht wirklich annehmen möchte, doch die sehr gute Bezahlung lockt. Ihr bleibt im Anbetracht der Familie die sie mit zu versorgen hat, auch keine andere Wahl als ein ganzes halbes Jahr Will zu betreuen.

Ein ganzes halbes Jahr -

Ein ganzes halbes Jahr – ein vielsagendes außergewöhnliches Tattoo

Die erste Begegnung der zwei Hauptprotagonisten verläuft kühl, Will ist voller Hass und er möchte nur seine Ruhe und eigentlich möchte er sein Leben so schnell wie möglich beenden. Seit dem Unfall ist er gelähmt und fast vollständig von anderen Menschen abhängig. Keine Entscheidung kann er mehr treffen, der lebensfrohe Abenteuerfreak möchte dieses neue Leben nicht leben und lässt vor allem auch Lou spüren, wie ernst er es meint. Will ist abweisend, zynisch und möchte Lou loswerden.

Lou steht kurz davor das Handtuch zu werfen, denn das tägliche Zusammensein mit dem dauernd schlecht gelaunten Will und seinen Anordnungen sind nicht wirklich ertragbar. Doch dies kann sie ihrer Familie nicht antun. Ihr Freund Patrick beginnt sich ebenfalls mehr und mehr zu verändern und kann ohne seinen Sport nicht leben. Dieser wird immer mehr zu seinem Lebensschwerpunkt. Lou ist eher der nette Entspannungsbonus für ihn, den er dann beansprucht, wenn ihm danach ist und das wird immer seltener und ihr Zusammensein immer oberflächlicher.

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Lou fühlt sich im Hause Traynor unwohl, was auch an Wills unfreundlicher Mutter und ihrem Vater, der lieber in einer anderen Familie wäre, liegt. Als Lou allerdings ein Gespräch belauscht, was wirklich nicht für ihre Ohren angedacht war, gibt es in ihr einen Knack und sie stellt sich ans Lebensruderrad und gibt ihr bestmögliches. Was sie nicht weiß: sie selbst ist wohl die einzige Chance die es noch gibt…

Was Jojo Moyes für ihre Leser bereit hält ist eine Geschichte die sehr an die Realität verknüpft, regelrecht mit ihr verankert ist. Es fehlen die Worte um gleich nach dem Lesen dieses Werkes, was einen Platz ganz weit vorn im Regal meiner Lebensbibliothek bekommen wird, darüber zu reden oder zu schreiben. Ein tiefes Durchatmen und Tränen wegwischen sind die ersten zwei Schritte nach dieser Liebesgeschichte der anderen Art. An keinem Leser wird dieser Roman ohne gewisse Spuren zu hinterlassen, vorbei gehen. Und genau das wollen wir Leser doch – die Spuren der Romane in uns tragen und immer wieder daran erinnern.

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Ein ganzes halbes Jahr – bedeutende, besondere Geschenke

Dieser Roman greift so unterschiedliche Problemfelder auf, welche so grandios beschrieben und gewandelt werden, dass ich dafür kaum Worte finde. Größtenteils ist der Roman aus Lous Perspektive erzählt, was für diese unglaubliche Nähe sorgt. Ich mag Lou mit ihrem andersartigen Modegeschmack und ihrer positiven humorvollen Art. Aber auch die anderen Charaktere kommen zu Wort, genau dann wenn man nicht damit rechnet und auch wirklich nur selten und kurz, so dass diese bestimmten Zeilen zielsicher ins Herz treffen und wichtige Wegpunkte setzen. An diesen Wegpunkten rückt der Zusammenhalt der Familie in ein ganz anderes Licht und bisherige Tagesordnungen ändern sich von jetzt auf gleich.

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Die knapp 520 Seiten lesen sich wirklich in einem Stück weg, da der Leser regelrecht in die Familie integriert wird und einen festen Platz bekommt. Moyes schreibt so unglaublich nah, dass Lou und Will einem sofort fehlen, nicht erst am Ende. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind so prägend und so fantastisch andersartig und besonders, regelrecht magisch. Der Besuch im Tattoostudio, die gemeinsame Zeit überhaupt oder das ganz andere modische Geburtstaggeschenk was mitten ins Herz trifft, da Will einfach mit offenen Augen durch sein neues Leben geht, obwohl er es hasst. Will würde alles tun, um Lou glücklich zu machen…

Ein ganzes halbes Jahr -

Ein ganzes halbes Jahr – Tee heilt fast alle Wunden

Die Bilderfluten sind so enorm und mein Gedankenkarussell hat sich so heftig gedreht, dass es schwer für mich war, im Sitz zu bleiben.

Das Verständnis ist im Roman der wichtige Faktor und auch im realen Leben ist es der Punkt der Punkte. Kein leichter Punkt, denn jeder von uns hat schon Schicksalsschläge hinnehmen müssen oder Entscheidungen ertragen müssen, wo er einfach nur ganz laut geschrien hätte und davon gelaufen wäre. Oder?

Dieser NEIN-Schrei muss einfach raus. Diese Welle des Untragbaren löst im Gegenüber einen unsagbaren Stress aus und einen Zusammenfall des bisherigen Lebens. Worte, Entscheidungen und Unfälle – ob beinflussbar oder nicht, können ganze Zukunftspläne über den Haufen werfen und Mauern aufstellen, wo noch keine waren. Es macht mich schier wahnsinnig Situation zu erleben, an denen man nichts mehr ändern kann und das nie, nie wieder. Innerlicher Zusammenbruch und Stress pur, der mich auffrisst und kaum Raum für Entspannungsminuten lässt.

Ein ganzes halbes Jahr - Jojo Moyes

Ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes

Ich selbst habe mich oft als Lou gesehen, da wir einiges gemeinsam haben und sie genauso gehandelt hat, wie ich es getan hätte und doch musste ich feststellen, dass sie etwas mutiger ist. Akzeptanz heißt das Zauberwort, in bestimmten Situationen das härteste was es wohl gibt. Lou ist für mich bewundernswert mit ihren 26 Jahren, einfach stark und gern hätte sie zur Freundin. Ich ziehe den Hut vor ihr und bin durch und durch beeindruckt und sage ihr dies jetzt persönlich, denn gedanklich bin ich neben ihr im Café in Paris.

Jeder der liebt und das bedingungslos, wird in diesem Roman weinen müssen und eine ganz dicke Träne hat sich auf Seite 518 in die Seiten gesogen, als ich Seite 519 las.

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Auch nach diesen Zeilen hier verschwimmt mein Blick und ich muss tief einatmen und versuchen wieder klar zu sehen.

DANKE an Jojo Moyes für Lou und Will und ihre Geschichte!

P.S. Vergesst nicht die obligatorische Tasse Tee beim Lesen, denn in Lous Familie gibt es angeblich nichts, was nicht durch eine Tasse Tee besser wurde.

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Ein Jahr voller Wunder – Karen Thompson Walker

Ein Jahr voller Wunder

Ein Jahr voller Wunder – Karen Thompson Walker

Zeit! Wie wichtig ist diese Lebensdimension für uns und wie sehr sind wir in ihrem Rhythmus gefangen? Das wird uns immer dann besonders deutlich vor Augen geführt, wenn wir beginnen, mit der Zeit zu spielen. Allein die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit zeigt uns in ihrer unnatürlichen Willkür, wie unser Körper auf den veränderten Ablauf reagiert. Doch dies ist nur ein Spiel… und es geht nur um eine Stunde… und wir spielen es nur mit unseren Uhren. Was wäre, wenn unsere Erde den Spieß umdrehen und damit beginnen würde, mit unserer Zeit zu spielen? Mit der Zeit, wie wir sie kennen.

Stellt euch vor, die Tage werden immer länger. Und dies nicht langsam, sondern innerhalb einer Nacht um genau 56 Minuten… Tendenz deutlich steigend. Berechnete Sonnenauf- und Untergangszeiten gehen weit an der erlebten Wirklichkeit vorbei. Und stellt euch dann vor, was in euren Köpfen vorgeht, wenn internationale Experten an die Öffentlichkeit gehen und statt einer Ursache nur die Symptomatik beschreiben können. Verlangsamung der Erdrotation heißt das Zauberwort jener Tage. Eine Katastrophe für die gesamte Menschheit zeigt sich am heller werdenden Nachthimmel und den dunklen Stunden des Tages… Jedenfalls wenn man wie gewohnt daran festhält, sich am 24-Stunden-Rhythmus zu orientieren.

Gefühlte Zeit stimmt nicht mehr mit angezeigter Zeit überein. Der Lebensrhythmus geht verloren – die Balance gerät in eine deutliche Schieflage und der Mensch reagiert, wie er in solchen Situationen zu reagieren pflegt. Die EINEN reden den Weltuntergang herbei – die ANDEREN halten sklavisch an ihrer „Uhrenzeit“ fest und versuchen die Realität zu verdrängen und wieder ANDERE wollen sich den geänderten Bedingungen anpassen: Uhren weg und leben nach dem Stand der Sonne. Die Menschen beginnen sich voneinander zu entfernen, ungeachtet der Bemühungen einzelner Regierungen, die 24-Stunden-Uhrenzeit weiterhin als Standard festzulegen, nach der sich das öffentliche Leben in Geschäften, Behörden und Schulen zu richten hat.

Ein Jahr voller Wunder

Ein Jahr voller Wunder – Karen Thompson Walker

„Es war wie ein Spuk: zwei Zeitdimensionen, die ein und denselben Raum einnahmen.“

Die Tage wachsen stetig an… sie dauern nach altem Maßstab 30 Stunden, bald 40 und erreichen Dimensionen, die ein Leben nach Sonnenlicht unmöglich machen. So lange kann niemand wach bleiben… Der Mensch kommt an seine existenziellen Grenzen… in aller Komplexität. Die Erde selbst steht vor dem ultimativen Kollaps. Die Schwerkraft verändert sich und da alles spürbar intensiver der Erdanziehung unterliegt, erkranken die Menschen in immer größerer Zahl. Die Schwerkraftkrankheit gesellt sich zur Angst und wird Wegbegleiter der Verzweiflung.

Julia ist 12 Jahre als alles beginnt. Ein ziemlich beschauliches junges Leben im sonnigen Kalifornien. Und doch zeigen sich erste Risse in der jungen Familie. Die Eltern scheinen sich voneinander zu entfernen… Schritt für Schritt und auch für Julia wird es täglich schwieriger, im Strudel sich verändernder Freundschaften so richtig Fuß zu fassen. Und dann verlangsamt sich alles… schlagartig! Und mit der Verlangsamung der Erdrotation beschleunigt sich die Entwicklung des jungen Mädchens. Paradox…

Alle Probleme schreien gleichzeitig nach Bewältigung – das Umfeld zeigt deutliche Auflösungserscheinungen und ihre Freundinnen sortieren sich ebenfalls in das EINE oder ANDERE Lager. Und wie soll man jemanden treffen, der in einer anderen Zeitzone, aber nur auf der anderen Straßenseite lebt? Und was soll sie davon halten, dass ihr ach so vielbeschäftigter Vater ständig bei einer jungen Nachbarin ein- und ausgeht während er eigentlich arbeiten sollte?

Ein Jahr voller Wunder

Ein Jahr voller Wunder – Karen Thompson Walker

Was geschieht mit einer Familie, wenn die Welt um sie herum zu kollabieren beginnt? Wer kann wen auffangen, wenn die Balance verloren geht und wie soll ein Kind Sicherheit empfinden, wenn neben dem irdischen auch das familiäre Gefüge langsam zerbricht? Und was, wenn ein junges Mädchen sich zum ersten Mal verliebt – in genau jenen Zeiten, die so zeitlos sind, dass diese Gefühle zur absoluten Unzeit in ihr zu wachsen beginnen…?

Kann sich eine Familie der Verlangsamung der Erde widersetzen indem sie ihren eigenen Zusammenhalt beschleunigt? Oder gerät man selbst in den Sog und teilt sich auf… in den EINEN oder ANDEREN Teil der Familie? Über 60 Stunden dauern die natürlichen Tage inzwischen: fast zwei Tage Dunkelheit, gefolgt von zwei Tagen Licht, als Julia zum ersten Mal in ihrem jungen Leben loslassen muss… Es wird nicht der letzte Verlust sein!

Karen Thompson Walker gelingt mit ihrem Endzeit-Roman „Ein Jahr voller Wunder“ (btb) die brillante Schilderung einer sich täglich beschleunigenden Naturkatastrophe, die selbst Wissenschaftlern unerklärlich bleibt. Die Beschreibung der direkten Folgen dieses Szenarios ist so packend, nachvollziehbar und anschaulich, dass man unweigerlich an die fundierte wissenschaftliche Seite der großen Romane von Frank Schätzing denken muss. Als Leser wird man sensibel für jede ruhige Minute, die geregelt verläuft und man freut sich an jedem Morgen, wenn zur vorhergesagten Zeit die Sonnenstrahlen das Firmament erhellen.

Ein Jahr voller Wunder

Ein Jahr voller Wunder – Karen Thompson Walker

Julias Geschichte gewährt den tiefen individuellen Blick auf ein Einzelschicksal in diesen extrem verlangsamten Zeiten. Der sich verändernde Tagesablauf, die Unsicherheit angesichts der konfusen Umweltsituation und die Auswirkungen des Geschehens auf Familie, Freunde und ihre erste große Liebe bleiben im Gedächtnis haften. Allerdings bremst die Autorin auch durch die gewählte Erzählperspektive die unmittelbar aufkommende Spannung ein wenig aus.

Julia erzählt ihre Geschichte mit einem zeitlichen Abstand von 10 Jahren zum Beginn der Katastrophe. Sätze wie „Später sollten wir erfahren, dass dies erst der Anfang war“ oder „Erst später sollte ich diese Veränderung als etwas anderes begreifen“, machen jedem Leser klar, dass Julia und mit ihr die Erde nicht unmittelbar vom Untergangsszenario bedroht ist und trotz der geschilderten Ausweglosigkeit scheinbar noch viel natürliche Zeit bleibt. Diese Sätze wirkten oftmals wie eine Bremse an den Punkten, an denen die Story so richtig an Fahrt aufnehmen wollte.

Wenn man am Ende des Romans angelangt ist, erschließt dich die Plausibilität dieser Perspektive und doch hätte man sich an mancher Stelle eher den ungefilterten Eindruck der jungen Julia gewünscht, als die durch Weitsicht und Wissen deutlich gereifte Sichtweise einer Frau, die nun in einer Rückschau ihre Kindertage rekapituliert. Aber dies ist nur unser Gefühl… ein gemeinsames wohl, aber das kann von Leser zu Leser unterschiedlich sein und die Perspektive mag als Stilmittel völlig unterschiedlich aufgefasst werden.

Ein Jahr voller Wunder

Ein Jahr voller Wunder – Karen Thompson Walker

Worüber wir aber gerne reden würden ist die Frage des Buchtitels. Die Verlangsamung entfernt die Menschheit Schritt für Schritt von allen bisher vollbrachten Wundern. So steht es auch im Text geschrieben. Wissenschaftliche und soziale Leistungen der Menschheit verblassen im Angesicht des drohenden Untergangs. Gemeinschaften zerfallen und Rettungsschirme sind nicht in Sicht. Der Mensch hat sich seinem Schicksal zu ergeben. Bedingungslos.

Wir haben kein Wunder entdeckt, auf das sich der Titel beziehen könnte. Kein einziges. Allzu romantisch und irreführend ist diese Titel-Wahl für einen Roman, der ein apokalyptisches Endzeitszenario in wissenschaftlicher Präzision brillant erzählt. „Verlangsamung“… diesen Roman-Titel hätten wir verstanden. Aber „Ein Jahr voller Wunder“ war für uns ein Jahr voller Katastrophen, voller Schicksalsschläge, voller Zusammenbrüche – ein Jahr der Endzeitstimmung und der menschlichen Unzulänglichkeiten. Ein Jahr ohne Lichtblick – gänzlich ohne! Aber bitte kein Jahr, das mit diesem positiv geprägten Begriff in Verbindung zu bringen ist.

Wir sind trotzdem sehr froh, diesen Roman gelesen zu haben. Unvergessliche Bilder haben sich tief verankert und wir gehen bewusster mit dem Selbstverständlichen um. Der tiefe ökologische Aspekt macht diesen Roman zu einem interessanten und wichtigen Buch. Lernt zu schätzen, was wir haben und bewahrt es… die Erde dreht sich nicht wegen uns… und wenn sie sich aus welchen Gründen auch immer verlangsamen sollte, dann nur um gegen die Beschleunigung ihrer Zerstörung durch den Menschen anzukämpfen!

Ein Jahr voller Wunder

Ein Jahr voller Wunder – Karen Thompson Walker

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“Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet” – Vorhang auf bei Literatwo

Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet / Hereinspaziert

Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet / Hereinspaziert

Wir lieben unsere literarischen Zeitreisen und lassen uns immer wieder gerne von Autoren in längst vergangene Epochen entführen. Wir lieben es, zu fühlen, zu erleben, zu ertasten und letztlich auch zu erkennen, warum bestimmte Geschichten sich nur zu bestimmten Zeiten ereignen konnten. Wir möchten dabei sein… mit Haut und Haaren… mit voller Leidenschaft.

Das Jahr 1913 mit seinem Sommer des Jahrhunderts haben wir tief in unsere Herzen geschlossen und die Einladung des Dresdner Buchverlages, uns gemeinsam mit dem Schriftsteller Michael Braun in das Jahr 1923 zu begeben, war einfach zu verlockend. Was hat sich wohl in 10 Jahren verändert, wie hatte man den Ersten Weltkrieg überstanden und was würde uns in Dresden erwarten? Die Freude war riesig, als wir endlich den Hauch eines neuen Jahres erfühlen durften, auch wenn es aus heutiger Sicht schon 90 ist.

Doch was war das…? Eine unfassbare wirtschaftliche Krise hatte Deutschland fest im Griff. Inflation hieß das Schreckgespenst des Alltags. Die Preise stiegen ins Unermessliche und der Wert des Geldes verfiel zusehends. Ein Laib Brot für ein paar Millionen Reichsmark – unvorstellbar. Und der kleine Mann auf der Straße wusste von Stunde zu Stunde nicht, wie er die nächsten Minuten überleben sollte. Das Nachkriegsdeutschland – bis zum Hals verschuldet bei den Siegermächten… am Boden liegend… perspektivlos… Depression.

Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet / Inventur

Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet / Wertloses Geld

Wäre da nicht eine aufrecht kämpfende Frau, die sich der mit Macht des großen Entertainments gegen die dunkle Seite in den Gedanken der Menschen stellte. Madame Katharina Jakublonski… jene große Jakublonski… die Directrice des nach ihr benannten Monstrositäten-Cabinets kämpfte um das Wohlwollen des Publikums und gastierte mit ihrer illustren Compagnie in den bedeutendsten Städten des Landes.

Aber an diesem Neujahrstag sieht man sie verzagt in ihrem kleinen Hotelzimmer sitzen. Inventur ist angesagt und es wird sich weisen, ob die Zukunft der Freak-Shows bereits der Vergangenheit angehört, oder ob es ihr wieder einmal gelingt, ihre Truppe über Wasser zu halten. Wäre doch gelacht, bei ihrem Kampfgeist und Improvisationstalent. Das muss zu schaffen sein… vor allem in Anbetracht ihres Personals:

Jeder Einzelne eine Sehenswürdigkeit, jeder Einzelne eine große Nummer und das gesamte Ensemble in seiner abnormen Andersartigkeit unvergleichbar mit den sonstigen Fluchten aus dem Alltag. Und doch… Die Einnahmen schrumpfen und der Unterhalt der vielköpfigen Schar verschlingt mehr als das Eintrittsgeld in die Kassen der Truppe spült. Der Todesstoß für das Unternehmen… wäre da nicht Madame Jakublonski… und wäre da nicht eine magische Begegnung mit einem ganz besonderen Mann und geschähe nicht plötzlich ein kleines Wunder in einer der Vorstellungen…..

Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet / Die Compagnie

Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet / Die Compagnie

DER MANN… Ein Forscher, könnte man fast sagen… Joseph Anton Kartiganus – Leiter der anatomischen Fakultät der Universität Jena… ein Gelehrter sollte man meinen…! Ein rechtschaffener Rechtsmediziner, der vom rechten Weg der Wissenschaft gar heftig abgebogen ist, da auch für ihn die Zeiten mehr als schwierig sind. Er sucht Nachschub, je ausgefallener je besser und doch stößt er bei Madame auf taube Ohren, als er ihr eindeutig zweideutige Angebote macht… für die Schlange… für die Zwillinge… die Rechtsmedizin müsse doch die Studenten versorgen. Und als er gänzlich erfolglos das Feld räumen muss bleibt ihm noch ein Versuch. Auch normale Körper würde er kaufen… besser als nichts, aber eigentlich wären ihm Abnormitäten irgendwie lieber.

DAS WUNDER…: Ein weiterer Mann.. ein sehr wohlhabender Mann aus den Staaten.. steinreich… und mausetot… das Herz muss es gewesen sein, während einer Vorstellung und eigentlich ist es ein Fall für die Polizei. Aber da kommt Madame ein blitzgescheiter Gedanke. Warum eigentlich nicht…? Für einen nicht unerheblichen Geldbetrag… und er ist ja schließlich bereits verschieden… Ein Wunder wie gesagt. Sie kann doch nichts dafür… Eigentlich. Und da ist das letzte Angebot von Kartiganus und die Zeiten sind schlecht… also warum nicht?

Und so wechselt ein eben frisch Verstorbener den Besitzer – ganz zum Wohle der hungernden Compagnie, die ein paar Tage schlemmen und feiern kann. Ungewohnter Wohlstand. Doch er hält nicht lange an und Madame wäre nicht Madame, wenn sie nicht irgendwie Blut geleckt hätte. Zwar sterben nicht viele Zuschauer in den Vorstellungen, aber da kann man doch ein wenig… nachhelfen vielleicht… nur ein wenig…

Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet / Das Wunder

Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet / Das Wunder

Leichenhandel und Mord – sicherlich unschöne Formulierungen… vor allem in Anwesenheit von zwei Polizeiinspektoren, die der Truppe auf die Schliche kommen und auf ihre ganz eigene Art und Weise die Ermittlungen aufnehmen… Eine rasante Verfolgungsjagd beginnt… spurlos untertauchen möchte Madame (na klar – kein Problem mit Monstrositäten im Gefolge) – ans Licht der Welt zerren möchten sie die Polizisten….

Eine turbulente Reise nimmt ihren Lauf und die Truppe hält in diesen Zeiten wie Pech und Schwefel zusammen, bis eines Tages das Unfassbare geschieht… in Italien… das Elefantenbein der Elefantenfrau beginnt zu heilen und die Künstlerin droht ihren Wert zu verlieren. Keine Attraktion mehr… Wertlos… Außer… Kartiganus…. Nein – undenkbar… denken wir! Madame wird doch nicht…? Wird sie?

Michael Braun ist mit seinem neuen Roman Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet ein für die heutige Zeit außergewöhnliches Buch gelungen. Seine Sprache versetzt die Leser in präziser Wortwahl, geschliffenem Ton und der einzigartigen Melodie der Erzählung zurück in jenes Jahr 1923. Sein Sprachwitz gepaart mit seinem ganz eigenen schwarzen Humor, der von Seite zu Seite an Schwärze zunimmt, lässt eine atmosphärische Dichte entstehen, die seinem Roman Tempo und Schwung verleiht.

Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet / Michael Braun

Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet / Michael Braun

Die Monstrositäten verlieren von Seite zu Seite ihre Abnormität und wachsen dem Leser ans Herz. Selbst Madame wächst ans Herz… auch an jenen Stellen, an denen sie sich am Herzen anderer vergreift. Sie tut dies nicht für sich selbst. Sie ist die Mutter ihrer Compagnie, für die sie alles geben würde und letztlich auch gibt. Es ist eine ganz eigene Welt, in der wir zu Gast sein dürfen. Margrit Schriber hat uns bereits vor Jahren mit Die hässlichste Frau der Welt in das Metier der Freak-Shows eingeführt und oft mussten wir beim Lesen an ihren gefühlvollen Roman über das Schicksal Julia Pastranas denken.

Michael Braun gelingt es im Zusammenwirken mit dem Dresdner Buchverlag erneut, uns für jene Zwischenwelt des Absurden zu begeistern. Er verleiht seinen Protagonisten Tiefe und Individualität. Er macht sich nicht über sie lustig… er macht sich mit ihnen gemeinsam über die normale Welt lustig. Die Compagnie ringt der monströsen politischen und gesellschaftlichen Situation durch ihre eigene Monstrosität eine Seite ab, die in ihrer satirischen Skurrilität die Frage aufwirft, wer in diesen Zeiten eigentlich wirklich normal war. Die Anderen oder die Freaks?

Wir stehen auf der Seite der Freaks… Michael Braun sei Dank für die tiefen Einblicke in die menschlichen Abgründe in Zeiten der Not… und vielen Dank für die ungezählten köstlichen Stunden des verschmitzten, schadenfrohen, hemmungslosen und heimlichen Lachens, die er uns beschert hat. Und über allem haben wir gefühlt und mit gelitten… mit jedem Einzelnen.

Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet / Eintritt frei

Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet / Eintritt frei

Kauft euch schnell eine Eintrittskarte und besucht mit „Madame Jakublonskis Monstrositäten-Cabinet“ die Vorstellung eures Lebens – und passt auf euch auf, es könnte selbiges kosten ;-)

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5 Rätsel im Monat – Runde 2 von 5 – Juni 2013

Das Gewinnspiel bei Literatwo - Runde 2 von 5 - Juni 2013

Das Gewinnspiel bei Literatwo – Runde 2 von 5 – Juni 2013

Es ist jenes Jahr, in dem der Sohn des goldenen Reiters in Dresden stirbt. Gar nicht so stark wie sein großer Vater hatte er sein Land in die Wirren eines sieben Jahre dauernden Krieges gestürzt. In Heidelberg wird John Jacob Astor geboren – ohne zu wissen, dass er später einmal „Der Erste“ genannt wird. Er wandert aus und wird durch Fleiß und Geschick zum reichsten Mann der Welt, was seinem Nachfahren, dem „Vierten“, nicht viel Glück bringen sollte. Viel später im Jahre 1912 an Bord der Titanic.

Es ist jenes Jahr, in dem ein gewisser Johann Paul Friedrich Richter das Licht der Welt erblickt. Seiner Bewunderung für Rousseau folgend, nennt er sich später nur Jean Paul und wird durch seinen Roman „Hesperus oder 45 Hundposttage“ schlagartig berühmt.

Es ist jenes Jahr, in dem ein legendärer Kriegshäuptling in Amerika mehrere Indianerstämme zum Kampf gegen die Briten vereint.

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Der Aufstand beginnt mit einem wilden Angriff auf Fort Detroit. Ironie der Geschichte: der Aufstand scheitert, aber der Häuptling erobert die heutige Großstadt. Er heißt „Pontiac“ und nach ihm wurde eine Automarke benannt, deren Firmensitz heute in Detroit liegt. Komisch, oder?

Es ist jenes Jahr, in dem Friedrich der Große das „Weiße Gold“ mit der Gründung der königlichen Porzellanmanufaktur nach Berlin holt – wie passend zum wundervoll verschnörkelten Rokoko-Stil jener Epoche….

Und in genau diesem Jahr wagt ein dreißigjähriger Buchdrucker in Nördlingen den großen Schritt. Er erwirbt eine Konzession zum Betrieb einer Buchdruckerei nebst Verlag und Buchhandlung. Mit einem Schlag verändert er das kulturelle Leben der kleinen Stadt, veröffentlicht bedeutende Werke seiner Zeit und legt den Grundstein zu einem der erfolgreichsten deutschen Verlage!

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Jedoch – zur vollen Blüte gelangt der Verlag erst später, nach seinem Umzug nach München, wo er noch heute beheimatet ist. Als theologischer und juristischer Fachbuchverlag etabliert man sich auf dem hart umkämpften Buchmarkt. Voller Stolz blickt man heute auf den Gründer des Verlages zurück… ein wundervolles Jubiläum darf man 2013 feiern und doch prangen auf dem Logo des Verlages neben seinem Nachnamen die Initialen seines Sohnes. Am 9. September steigt die große Party… ;-)

Bei so viel Tradition hat sich bis zum heutigen Tag der Status des Verlages als literarische Fachinstanz gehalten und darüber hinaus das weite Feld der Literatur in allen Bereichen erobert. Und die Zukunft scheint stets im Fokus der Verantwortlichen zu liegen, wurde sogar die eigene Internetbuchhandlung 2012 mit dem renommierten „Innovationspreis-IT Best of 2012″ in der Rubrik „eCommerce“ ausgezeichnet.

Auch Literatwo liest gerne Bücher aus diesem Hause, war selbst schon in den heiligen Hallen zu Gast und hatte das Vergnügen den Verleger persönlich zu treffen. Wir gratulieren mit diesem kleinen Rätsel zum Jubiläum. Unser Weg ist mit vielen Büchern aus München verbunden. Besonders mit einem Roman, der im Jahr 2011 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet wurde. Auf die nächsten … Jahre! Und vielen Dank für alles, liebe Tanja!

Wie heißt unser gesuchter Verlag? 

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Die Spielregeln findet ihr in der kleinen Jubiläumsbroschüre des Verlages, die am Ende des Monats (neben dem Buchgewinn) als Zugabe zu unserem Gewinner fliegen wird:

Bitte einfach HIER klicken und ansonsten findet ihr alle Rätselrunden, wenn ihr das Bild “Rätselecke auf unserer kleinen Wegweiserspalte (rechts von den Artikeln) sanft mit der Maus aktiviert ;-)

Und nun wünschen wir euch viel Vergnügen und hoffen, dass nicht noch einmal … Jahre vergehen, bis ihr den Verlag gefunden habt ;-)

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