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	<title>Literatwo Binea &#38; Mr. Rail</title>
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		<title>Literatwo Binea &#38; Mr. Rail</title>
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		<title>Holocaust-Gedenktag&#8230; Lili Jacob &#8211; ein Schicksal&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 13:06:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>literatwo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensnews - Team Literatwo]]></category>
		<category><![CDATA[Mr. Rail - Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
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		<category><![CDATA[Lili Jacob]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute vor 67 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit. Heute, am 27. Januar 2012 gedachte der Bundestag den Opfern des Holocaust und in einer bewegenden Rede hat der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki über seine Zeit im Warschauer Ghetto gesprochen. &#8222;So etwas &#8230; <a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/27/holocaust-gedenktag-lili-jacob-ein-schicksal/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=14334&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/lilijacob1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14335" title="lilijacob1" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/lilijacob1.jpg?w=500&#038;h=333" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Heute vor 67 Jahren wurde das Konzentrationslager Auschwitz befreit.</strong> Heute, am 27. Januar 2012 gedachte der Bundestag den Opfern des Holocaust und in einer bewegenden Rede hat der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki über seine Zeit im Warschauer Ghetto gesprochen. <em><strong>&#8222;So etwas vergisst kein Mensch&#8220;</strong></em>&#8230; gleichsam trauriger Ruf in die Vergangenheit und hoffnungsvoller Appell an die Zukunft.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Gedenktage sind wichtige Tage, zum &#8222;Nicht Vergessen&#8220; gehört allerdings auch die Nachhaltigkeit. Wir versuchen, diesem Erinnern Kontinuität zu verleihen.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/lilijacob-spacer.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14336" title="lilijacob spacer" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/lilijacob-spacer.jpg?w=500&#038;h=100" alt="" width="500" height="100" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/08/die-kunst-des-vergebens-eva-mozes-kor/">Eva Kozes Mor</a>, <a href="http://literatwo.wordpress.com/2011/07/15/der-mann-der-ins-kz-einbrach-pladoyer-fur-ein-umstrittenes-buch/">Denys Avey</a>, <a href="http://literatwo.wordpress.com/2011/11/17/und-in-mir-der-unbesiegbare-sommer/">Ruta Sepetys</a></strong> und viele weitere Personen kommen auf Literatwo zu Wort und unsere Position ist klar formuliert. <strong>&#8222;Gegen das Vergessen&#8220;</strong> &#8211; schreiben, Stellung beziehen und standhaft bleiben. Daran hängen unsere Herzen. Auch heute gedenken wir. Vielen Stimmen von Zeitzeugen haben wir ein eigenes Echo folgen lassen. Opfersicht&#8230; <strong>Die Täter schwiegen</strong>&#8230; Wohl, weil es so einfach war zu schweigen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Es fehlt die Darstellung der grausamen Mechanismen aus Sicht der Täter</strong> &#8211; Hitler als Einzelverantwortlicher &#8211; niemand hat gewusst &#8211; und keiner war dabei &#8211; ein Bild das sich festzusetzen versucht, da die eigentlichen Akteure beharrlich geschwiegen haben. Dieses Schweigen wurde nur ein einziges Mal gebrochen&#8230; absichtslos und zufällig&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Es geschah im Mai 1944.</strong> Auch Eva Mozes Kor erreichte das KZ Auschwitz in diesem Monat, ihre Schwester Miriam war bei ihr. Dieser Transport war nur einer von unzähligen Deportationszügen, die an der Todesrampe ankamen.Von der ganzen Welt scheinbar unbemerkt und hinter einem Schleier des Schweigens verborgen erreichte auch <strong>Lili Jacob (18)</strong> das Todeslager.. vielleicht sind sich die Mädchen gar begegnet. Man weiß es nicht&#8230; es waren zu viele verschleppte Juden.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>An diesem Tag jedoch geschah etwas unfassbares&#8230;</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/lilijacob2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14337" title="lilijacob2" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/lilijacob2.jpg?w=500&#038;h=333" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Mit den Photos, die im „<a href="http://amzn.to/ymsb7s">Auschwitz Album</a>“ veröffentlicht wurden</strong>, haben SS &#8211; Offiziere ungewollt das Schweigen gebrochen &#8211; sie haben zwar mit keinem Wort etwas ausgesagt, und doch mehr veröffentlicht als sie jemals zu beabsichtigen glaubten. Sie griffen an einem Tag im Mai 1944 in Auschwitz zu einem Photoapparat und dokumentierten den Ablauf der industrialisierten Massenvernichtung am Beispiel eines Transportes ungarischer Juden.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Die Umstände</strong> unter denen die Photos entstanden bleiben rätselhaft &#8211; einen offiziellen Auftrag kann es nicht gegeben haben, da gerade diese Bilder offiziell nie hätten entstehen dürfen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Die berührenden Photos zeigen die Ankunft einer Gruppe von Juden</strong>, die aus einem kleinen nordkarpatischen Dorf gemeinsam mit 3500 weiteren Personen nach Auschwitz deportiert wurden. Unter den Häftlingen ist Lili Jacob, die mit ihrer gesamten Familie in den sicheren Untergang steuert.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/lilijacob3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14338" title="lilijacob3" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/lilijacob3.jpg?w=500&#038;h=333" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Der Betrachter erlebt die Selektion an der Rampe des Lagers</strong> &#8211; sieht Menschen auf dem Weg in die tödlichen Gaskammern, erkennt verzweifelte Gesichter von Müttern und Vätern, die von ihren Kindern getrennt werden und erlebt die gewissenlosen Täter, die in unmenschlicher Weise das Räderwerk der Vernichtung in Gang halten.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Die 18jährige Lili Jacob wird als arbeitsfähig eingestuft und ebenfalls von ihren Lieben getrennt</strong>, über deren weiteres Schicksal sie nichts genaues in Erfahrung bringen kann. Im Zuge der Befreiung der Konzentrationslager durch alliierte Truppen im Jahr 1945 wurde auch Lilli, mehr tot als lebendig, gefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Dort fand sie zufällig ein Album mit genau den Bildern ihrer Ankunft im KZ Auschwitz. Bis 1980 verwahrte Jacob das Album bei sich daheim, ehe sie es der Gedenkstätte Yad Vashem übergab. Bis zu diesem Zeitpunkt war es ihr gelungen, vielen Menschen ihres Transportes von damals wieder Namen zuzuordnen &#8211; auch allen Toten ihrer eigenen Familie.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Yad Vashem stellte gemeinsam mit anderen Forschungsinstituten weitere Nachforschungen an und erreichte zumindest eines: Viele der Opfer konnten identifiziert werden und bekamen wenigstens ihre Identität  zurück.</strong></p>
<div id="attachment_14339" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px">1<a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/lilijacob4.jpg"><img class="size-full wp-image-14339" title="lilijacob4" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/lilijacob4.jpg?w=500&#038;h=333" alt="" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Lili Jacob... den Opfern einen Namen geben... ihre Lebenswerk!</p></div>
<p style="text-align:justify;"><strong>Was lernt man selbst aus der Geschichte und wie viel trägt dieses Buch dazu bei, sich zu positionieren?</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Als Vater</strong> schwört man sich für Tochter und Sohn,  sich niemals &#8211; egal wie gefährlich die  Situation auch sein mag &#8211; freiwillig voneinander trennen zu lassen, sondern zu der Verantwortung zu stehen, die man Zeit seines Lebens trägt. <strong>Beruflich</strong> lernt man nie wegzuschauen, sondern zu agieren und zu verhindern &#8211; nie zuzuschauen &#8211; sondern aktiv zu handeln &#8211; Zivilcourage und Berufsethos in den Vordergrund zu stellen &#8211; und dies unter Akzeptanz aller Konsequenzen. <strong>Als Angehöriger</strong> lernt man, den Großeltern Gehör zu schenken. Sie waren selbst noch Zeitzeugen und tragen eigene Geschichten in sich &#8211; nicht verarbeitet und vielleicht nie erzählt. Die von ihnen ausgelösten <strong><a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/15/bucher-losen-gedankenketten-aus/">Gedankenketten</a></strong> sollte man zulassen&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Und schließlich lernt man als Leser, diese Themen zu ehren und ihnen vielleicht doch einmal für ein paar Tage im Jahr Raum zu geben. Zu lesen, zu denken, zu fühlen und darüber zu schreiben&#8230; Gegen das Vergessen&#8230;</strong></p>
<div id="attachment_14347" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/stimmen-auf-literatwo.jpg"><img class="size-full wp-image-14347" title="stimmen auf literatwo" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/stimmen-auf-literatwo.jpg?w=500&#038;h=333" alt="" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Eva Mozes Kor, Denys Avey und Lili Jacob - Stimmen bei Literatwo...</p></div>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://literatwo.wordpress.com/category/lebensnews-team-literatwo/'>Lebensnews - Team Literatwo</a>, <a href='http://literatwo.wordpress.com/category/mr-rail-rezensionen/'>Mr. Rail - Rezensionen</a>, <a href='http://literatwo.wordpress.com/category/teamwork/'>Teamwork</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/literatwo.wordpress.com/14334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/literatwo.wordpress.com/14334/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/literatwo.wordpress.com/14334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/literatwo.wordpress.com/14334/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/literatwo.wordpress.com/14334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/literatwo.wordpress.com/14334/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/literatwo.wordpress.com/14334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/literatwo.wordpress.com/14334/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/literatwo.wordpress.com/14334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/literatwo.wordpress.com/14334/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/literatwo.wordpress.com/14334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/literatwo.wordpress.com/14334/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/literatwo.wordpress.com/14334/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/literatwo.wordpress.com/14334/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=14334&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Frauen 2012 &#8211; Mut, Stärke und Nächstenliebe</title>
		<link>http://literatwo.wordpress.com/2012/01/26/frauen-2012-mut-starke-und-nachstenliebe/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>literatwo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Katja de Bragança]]></category>
		<category><![CDATA[goldene Bild der Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Ohrenkuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 21. März 2012 ist es so weit, denn dann stehen die fünf diesjährigen Preisträgerinnen auf der Bühne – bei der großen Gala in Berlin. Bis dahin kann gevotet werden. Doch mal langsam, wie kommt Literatwo zu diesem Ereignis und &#8230; <a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/26/frauen-2012-mut-starke-und-nachstenliebe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=14274&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14275" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/gold1.jpg"><img class="size-full wp-image-14275" title="Gold1" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/gold1.jpg?w=500&#038;h=258" alt="Die goldene Bild der Frau 2012" width="500" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Die goldene Bild der Frau 2012</p></div>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#000000;">Am 21. März 2012 ist es so weit, denn dann stehen die fünf diesjährigen Preisträgerinnen auf der Bühne – bei der großen Gala in Berlin. Bis dahin kann gevotet werden.<br />
</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#000000;">Doch mal langsam, wie kommt Literatwo zu diesem Ereignis und wenn alle fünf Frauen Preisträgerinnen sind, warum noch voten? </span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><strong>Literatwo stößt auf diese Veranstaltung, Indem Arndt ein riesiges Gala-Plakat sieht und dieses sich wie ein Ohrenkuss bei ihm festsetzt. Eine der nominierten Frauen ist Dr. Katja de Bragança,</strong> die Frau mit dem Ohrenkuss sozusagen. Vor einem Jahr habe ich über das Buch &#8222;Ohrenkuss&#8220; auf dem <a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/09/19/ohrenkusse-ohrenkuss-was-ist-denn-das/">Blog.Lovelybooks</a> berichtet. Sie hat „Ohrenkuss“ – das weltweit einzige Magazin, das von Menschen mit Down-Syndrom gemacht wird, ins Leben gerufen.  </span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><a href="http://www.goldenebildderfrau.de/2012.html">Voten</a> kann man allerdings immer noch,</strong> denn die fünf Frauen sind zwar bereits Preisträgerinnen und haben das Preisgeld von 10.000€ erhalten, aber eine von diesen fünf, hat die Chance zusätzlich 30.000€ Extra Preisgeld für ihr Projekt zu bekommen.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><strong>Doch was ist das, ein Ohrenkuss?</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><strong></strong><strong>Ohrenküsse</strong> sind Worte die zum einen Ohr reingehen und zum anderen <strong>NICHT</strong> wieder raus. Worte die im Kopf bleiben. Ständig bekommen wir schöne Worte gesagt, die sich in uns fest setzen, bis ganz tief ins Herz vordringen. Oft möchte man diese schönen Worte auch zurück geben oder sagt selbst jemanden Worte, die berühren und die sich bei dem Anderen festbrennen sollen.<br />
</span></p>
<div id="attachment_14276" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/gold3.jpg"><img class="size-full wp-image-14276" title="Gold3" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/gold3.jpg?w=500&#038;h=258" alt="" width="500" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Dr. Katja de Bragança</p></div>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Jennifer-Skupin/Das-W%C3%B6rterbuch-Ohrenkuss-420509165-w/;jsessionid=5347584A955CEC2277CB01A8DA697AE3"><strong>-DAS WÖRTERBUCH- OHRENKUSS</strong></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Menschen mit <a href="http://www.ohrenkuss.de/presse/mappe/downloads/3Trisomie.pdf">Trisomie 21</a> –</strong> auch als Down-Syndrom bezeichnet, schreiben im Buch <a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Jennifer-Skupin/Das-W%C3%B6rterbuch-Ohrenkuss-420509165-w/;jsessionid=5347584A955CEC2277CB01A8DA697AE3">Ohrenkuss</a> ihre Worte, wie sie die Welt erleben. Warum auch nicht? Was? Menschen mit Trisomie 21 können nicht schreiben oder sich nicht ausdrücken? Weit gefehlt, ganz schön weit, denn wir urteilen zu schnell oder haben Vorurteile. Denn das Wörterbuch ist von einer Autorengemeinschaft, alle Autoren haben Trisomie 21, geschrieben, die zudem sogar regelmäßig ein <a href="http://www.ohrenkuss.de/">Magazin – Ohrenküsse -</a> herausgeben. Überzeugt euch doch selbst und erfreut euch an diesen Ohrenküssen.</p>
<h2 style="text-align:center;"><span style="color:#000000;"><strong>&#8222;Schweigen zu brechen ist einfach, wenn man eine Stimme hat&#8220;</strong></span></h2>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;"><strong>Literatwo wünscht allen fünf nominierten Frauen viel Glück und weiterhin große erfolgreiche Taten und zieht den Hut vor ihren Leistungen. </strong></span></p>
<div id="attachment_14277" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.goldenebildderfrau.de/2012.html"><img class=" wp-image-14277" title="Gold2" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/gold2.jpg?w=500&#038;h=258" alt="" width="500" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Bildklick zu den fünf starken Frauen</p></div>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://literatwo.wordpress.com/category/autoren/'>Autoren</a>, <a href='http://literatwo.wordpress.com/category/teamwork/'>Teamwork</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/literatwo.wordpress.com/14274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/literatwo.wordpress.com/14274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/literatwo.wordpress.com/14274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/literatwo.wordpress.com/14274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/literatwo.wordpress.com/14274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/literatwo.wordpress.com/14274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/literatwo.wordpress.com/14274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/literatwo.wordpress.com/14274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/literatwo.wordpress.com/14274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/literatwo.wordpress.com/14274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/literatwo.wordpress.com/14274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/literatwo.wordpress.com/14274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/literatwo.wordpress.com/14274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/literatwo.wordpress.com/14274/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=14274&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Gold3</media:title>
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			<media:title type="html">Gold2</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Hugo Cabret &#8211; der Oscar-Favorit 2012</title>
		<link>http://literatwo.wordpress.com/2012/01/25/hugo-cabret-der-oscar-favorit-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 11:02:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>literatwo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensnews - Team Literatwo]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo Cabret]]></category>
		<category><![CDATA[Oscarverleihung]]></category>

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		<description><![CDATA[Literatwo freut sich ungemein, unmittelbar nach der Veröffentlichung unseres Artikels über die Verfilmung des Romans &#8222;Die Entdeckung des Hugo Cabret&#8220; von Brian Selznick eine weitere mehr als grandiose Neuigkeit bekanntgeben zu dürfen. Nachdem wir das Buch gelesen haben und im &#8230; <a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/25/hugo-cabret-der-oscar-favorit-2012/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=14313&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14314" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugo-oscars.jpg"><img class="size-full wp-image-14314" title="hugo oscars" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugo-oscars.jpg?w=500&#038;h=319" alt="" width="500" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">11 Oscar - Nominierungen 2012 für Hugo Cabret</p></div>
<p style="text-align:justify;"><strong>Literatwo freut sich ungemein</strong>, unmittelbar nach der Veröffentlichung unseres Artikels über die Verfilmung des Romans &#8222;<strong><a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/19/hugo-cabret-entdeckt-das-kino-in-3d/">Die Entdeckung des Hugo Cabret</a></strong>&#8220; von Brian Selznick eine weitere mehr als grandiose Neuigkeit bekanntgeben zu dürfen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Nachdem wir das Buch gelesen haben und im Filmbuch zu den Hintergründen</strong> der &#8222;Filmwerdung&#8220; der Romanvorlage versunken sind, hatten wir schon so unsere Vorstellung, welch episches und bildgewaltiges Werk uns da ab dem <em><strong>9. Februar 2012</strong></em> in den heimischen Kinos erwarten wird. Wir wussten allerdings auch, dass dieses Kunstwerk unter Umständen Gefahr laufen kann, als reines Kunstwerk am wirklich großen Publikum vorbeizulaufen.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugospacer1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14317" title="hugospacer" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugospacer1.jpg?w=500&#038;h=97" alt="" width="500" height="97" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Umso höher waren unsere literatwoischen Luftsprünge</strong>, als wir gestern lesen durften, dass &#8222;unser&#8220; Film von <em><strong>Martin Scorsese</strong></em> gleich in <strong>11 Kategorien für den bedeutendsten Filmpreis nominiert</strong> wurde. Neben den Kategorien <em><strong>&#8222;Bester Film&#8220;</strong></em> und <em><strong>&#8222;Bester Regisseur&#8220;</strong></em> gilt <strong>&#8222;Hugo&#8220;</strong> inzwischen als der Topfavorit der diesjährigen Oscarverleihung in Los Angeles.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Der 26. Februar wird unsere Aufmerksamkeit fesseln</strong> &#8211; in Gedanken sind wir in Los Angeles, sitzen in den ersten Reihen und können es kaum erwarten zu erfahren, wie viele goldene Statuen &#8222;unser&#8220; Film wohl erhalten wird. <strong>Es wäre der Triumph eines verfilmten Kinderbuches über die Actionwelt des Kinos des 21. Jahrhunderts. Wir drücken die Daumen&#8230;</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>In unseren Artikel zu Roman, Filmbuch und Film könnt ihr euch auch gerne auf den großen Tag vorbereiten&#8230; Auf nach L A. &#8211; und den deutschen Trailer legen wir gerne als Zugabe bei&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
<div id="attachment_14315" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/19/hugo-cabret-entdeckt-das-kino-in-3d/"><img class="size-full wp-image-14315" title="hugo film1" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugo-film11.jpg?w=500&#038;h=319" alt="" width="500" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">Mit einem Klick zu unserem Hugo Cabret - Artikel...</p></div>
<p style="text-align:justify;">
<br />Einsortiert unter:<a href='http://literatwo.wordpress.com/category/lebensnews-team-literatwo/'>Lebensnews - Team Literatwo</a>, <a href='http://literatwo.wordpress.com/category/teamwork/'>Teamwork</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/literatwo.wordpress.com/14313/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/literatwo.wordpress.com/14313/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/literatwo.wordpress.com/14313/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/literatwo.wordpress.com/14313/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/literatwo.wordpress.com/14313/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/literatwo.wordpress.com/14313/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/literatwo.wordpress.com/14313/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/literatwo.wordpress.com/14313/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/literatwo.wordpress.com/14313/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/literatwo.wordpress.com/14313/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/literatwo.wordpress.com/14313/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/literatwo.wordpress.com/14313/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/literatwo.wordpress.com/14313/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/literatwo.wordpress.com/14313/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=14313&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Binea &#38; Mr. Rail</media:title>
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			<media:title type="html">hugo oscars</media:title>
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			<media:title type="html">hugospacer</media:title>
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			<media:title type="html">hugo film1</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Literatwo sticht in See&#8230;</title>
		<link>http://literatwo.wordpress.com/2012/01/23/literatwo-sticht-in-see/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 17:34:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>literatwo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchmessen/Events]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensnews - Team Literatwo]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[Buchmesse Leipzig 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Titanic]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor 101 Jahren hatte sie ihren Stapellauf bereits hinter sich. Vor 101 Jahren war sie bereits Legende. Vor 101 Jahren hielten die Menschen den Atem an, wenn sie sich nur vorzustellen versuchten, welche Ausmaße der größte Passagierdampfer der Welt, die &#8230; <a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/23/literatwo-sticht-in-see/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=14285&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14286" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/titanic-ms-literatwo1.jpg"><img class="size-full wp-image-14286" title="titanic ms literatwo1" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/titanic-ms-literatwo1.jpg?w=500&#038;h=334" alt="" width="500" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Die RMS LITERATWO in voller Fahrt</p></div>
<p style="text-align:justify;"><strong>Vor 101 Jahren</strong> hatte sie ihren Stapellauf bereits hinter sich. <strong>Vor 101 Jahren</strong> war sie bereits Legende. <strong>Vor 101 Jahren</strong> hielten die Menschen den Atem an, wenn sie sich nur vorzustellen versuchten, welche Ausmaße der größte Passagierdampfer der Welt, die <em><strong>RMS (Royal Mail Ship) Titanic</strong></em> hatte.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Aufgerichtet hätte sie den Kölner Dom und das New Woolworth Building in New York überragt</strong> – hätte man sie an Land aufgestellt, die Titanic wäre 1912 eines der höchsten Gebäude der Welt gewesen. Die Menschen sahen in ihr und den Schwesterschiffen Olympic und Britannic (die eigentlich Gigantic heißen sollte, wegen der Katastrophe jedoch schnell umbenannt wurde) den Höhepunkt der technischen Entwicklung.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Das Vertrauen in die unsinkbaren Ozeanriesen war unerschütterlich</strong> und erstmals wurden Atlantiküberquerungen nicht nur für den Transport von Auswanderern geplant. Die Kreuzfahrten in allerfeinstem Luxus und in gediegenstem Ambiente gewannen an zunehmender Bedeutung und das „Who is Who“ der Reichen der Welt versammelte sich an den Anlegestellen der White-Star-Line, um ein Teil dieser technischen Revolution zu sein.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Und wenn sogar Millionäre an Bord gingen</strong>, dann musste ein solches Schiff einfach sicher sein. Es musste seinen Nimbus der Unsinkbarkeit zu Recht tragen. Wenn doch sogar <em><strong>John Jacob Astor</strong></em> ein Ticket besaß…..</p>
<div id="attachment_14288" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/titanic-header.jpg"><img class="size-full wp-image-14288" title="titanic header" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/titanic-header.jpg?w=500&#038;h=334" alt="" width="500" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Die letzte große Fahrt im April 2012...</p></div>
<p style="text-align:justify;"><strong>Vor 100 Jahren lichtete die Titanic zum letzten Mal ihre Anker.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Wir wissen, welches Schicksal sie ereilte</strong> &#8211; kaum eine Schiffstragödie bewegte die Menschen mehr als die Kollision der Titanic mit einem Eisberg. Unzählige Bücher wurden geschrieben, zahllose Filme gedreht und nachdem der letzte Überlebende der Katastrophe gestorben war nahm die Legendenbildung um das Schiff der Schiffe ungeahnte Ausmaße an.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Doch denken wir heute</strong> auf der Grundlage geschichtlich gesicherter Dokumente an diesen Tag zurück oder geistern Namen wie <em><strong>Rose Dewitt Bucator</strong></em> und <em><strong>Jack Dawson</strong></em> durch unser Hirn, wenn wir uns am <strong>15. April 2012</strong> des 100jährigen Gedenktages der Katastrophe nähern? Zahllose Male haben wir den Film gesehen, immer wieder sind wir mit dem Schiff untergegangen und ich selbst leide seit Cameron unter einem <em><strong>Trillerpfeifen-Trauma</strong></em>… <em>(jedesmal wenn im Schwimmbad ein solches Geräusch zu hören ist, suche ich verzweifelt nach einer schwimmenden Tür)</em>…</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Wir nähern uns unserem ganz persönlichen Titanic–Tag</strong> in kleinen Schritten an. Wir werden über aktuelle und bereits erschienene Bücher berichten, werden auf die Hintergründe eingehen und die realen Schicksale in den Vordergrund stellen. Aktueller könnte das Thema gerade nicht sein, da spätestens seit dem Kentern der <em><strong>Costa Concordia</strong></em> alle Fragen der Schiffssicherheit in das 21. Jahrhundert gespült wurden. Ist unser Vertrauen in die Megatechnik wirklich unerschütterlich? Sind die Luxusliner heute sicherer als damals?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ein sehr ernstes Thema mit Tiefgang und vielen verborgenen Geschichten. Grund genug, sich auf dem Buchmarkt umzuschauen und mit euch ins Gespräch zu kommen. Grund genug, an den Untergang eines Traums zu erinnern. Allemal Grund genug für uns&#8230;</strong></p>
<div id="attachment_14289" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/titanic-bc3a4r.jpg"><img class="size-full wp-image-14289" title="titanic bär" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/titanic-bc3a4r.jpg?w=500&#038;h=334" alt="" width="500" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Ganz besondere Bücher werden uns auf unserer Reise begleiten...</p></div>
<p style="text-align:justify;"><strong>Wir haben viel vor und würden euch gerne auf eine ganz besondere Kreuzfahrt einladen.</strong> Alles können wir euch natürlich noch nicht verraten. Wir haben jedenfalls eine Idee, an deren Umsetzung wir gerade fleißig stricken. Die <strong>RMS Literatwo</strong> wird zeitgerecht zum Gedenktag des Titanic-Unterganges in See stechen und wir freuen uns darauf, euch als Passagiere begrüßen zu dürfen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Der erste Check-In wird auf der Buchmesse in Leipzig erfolgen</strong>…. Natürlich kann man ein legendäres <em><strong>Käptn`s-Dinner</strong></em> buchen, sich seine <em><strong>Kabine auswählen</strong></em> und sich auf die <em><strong>Erste-Klasse Liste</strong></em> setzen lassen…. Aber im Moment verraten wir nicht mehr&#8230; Unsere Landungsbrücke werden wir jedoch am Buchafen Leipzig verankern und freuen uns schon jetzt auf ein titanisches Treffen mit euch&#8230;!</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ach ja… Trillerpfeifen kommen nicht an Bord…. </strong> <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_14301" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/titanic-leipzig.jpg"><img class="size-full wp-image-14301" title="titanic leipzig" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/titanic-leipzig.jpg?w=500&#038;h=334" alt="" width="500" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Landungsbrücke Leipzig 2012...</p></div>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://literatwo.wordpress.com/category/buchmessenevents/'>Buchmessen/Events</a>, <a href='http://literatwo.wordpress.com/category/lebensnews-team-literatwo/'>Lebensnews - Team Literatwo</a>, <a href='http://literatwo.wordpress.com/category/teamwork/'>Teamwork</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/literatwo.wordpress.com/14285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/literatwo.wordpress.com/14285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/literatwo.wordpress.com/14285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/literatwo.wordpress.com/14285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/literatwo.wordpress.com/14285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/literatwo.wordpress.com/14285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/literatwo.wordpress.com/14285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/literatwo.wordpress.com/14285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/literatwo.wordpress.com/14285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/literatwo.wordpress.com/14285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/literatwo.wordpress.com/14285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/literatwo.wordpress.com/14285/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/literatwo.wordpress.com/14285/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/literatwo.wordpress.com/14285/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=14285&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Binea &#38; Mr. Rail</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Clara Luisa Demar – eine Ode für Oda (Teil 2)</title>
		<link>http://literatwo.wordpress.com/2012/01/22/clara-luisa-demar-eine-ode-fur-oda-teil-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 11:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>literatwo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Oda Schaefer. Clara Luisa Demar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literatwo.wordpress.com/?p=14139</guid>
		<description><![CDATA[Begegnungen an der Strasse des Lebens (2) Von Clara Luisa Demar Neulich suchte ich im Internet – einem Impuls folgend – nach Büchern der Dichterin. Da stürzte sich die Flut des Poll-Films mir entgegen. Der Großneffe, Chris Kraus, hatte einen Film &#8230; <a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/22/clara-luisa-demar-eine-ode-fur-oda-teil-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=14139&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-ode1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14193" title="PENTACON DIGITAL CAMERA" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-ode1.jpg?w=500&#038;h=301" alt="" width="500" height="301" /></a></p>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#535353;"><strong>Begegnungen an der Strasse des Lebens (2)</strong></span></h3>
<p style="text-align:center;"><strong>Von Clara Luisa Demar</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/21/clara-luisa-demar-eine-ode-fur-oda-tei-1/">Neulich suchte ich im Internet</a> – einem Impuls folgend – nach Büchern der Dichterin.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Da stürzte sich die Flut des Poll-Films mir entgegen. </strong>Der Großneffe, Chris Kraus, hatte einen Film gemacht, der sich sehr lose an Oda Schaefers Erinnerungen „Auch wenn Du träumst, gehen die Uhren“ anlehnt.</p>
<p style="text-align:justify;">Es war für mich Anlass genug, das echte Werk erneut zur Hand zu nehmen. Und es war mir, als ob ich es nie gelesen hätte. Nun endlich, nachdem auch ich eine weite Lebensstrecke durchwandert hatte, begann ich wirklich zu verstehen.</p>
<p style="text-align:justify;"><em><span style="color:#008000;"><strong>„Launisch bewahrt die Erinnerung Eindrücke und Bilder auf… Auf dem Meeresboden der Vergangenheit ruhen sie, wie eingesargt in den Schatullen versunkener Schiffe. Man muss sie heben, um die Einheit des Lebens herzustellen, dem Bogen folgend von Anfang an… „</strong></span></em></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#008000;"><strong>Aus „Auch wenn Du träumst, gehen die Uhren“</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#993300;"><em><strong>Ich strecke meine Hand aus nach der Deinen,<br />
verehrte Dichterin,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>sie greift in Leere.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Ich kann Dich nicht mehr sehen, hören, zu Dir gehen. </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Doch neu erstehst Du vor mir, in mir,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>beginnst zu leben in dem Buch, das Du gesehn.</strong></em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#993300;"><em><strong>Die frühen losen Bilder Deiner Kindheit,<br />
der Schokoladentambour,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Blühende Allen, das alte Königsberg, das Meer im Tiefblau,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>gekrönt von weisser Wellenkämme Schaum…</strong></em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#993300;"><em><strong>Die schweren Träume die Dich abwärts zogen,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong> in diesen unentfliehbar schwarzen Grund,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong> den Du bei Tag schon fürchtetest,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>sie waren Ahnung wohl der Seele,<br />
die das Entsetzen kommen fühlte,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>das über unsren Ländern dann geschehn.</strong></em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-schatz.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14189" title="oda schatz" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-schatz.jpg?w=500&#038;h=301" alt="" width="500" height="301" /></a></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>1914</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Am Rand des Krieges, mit dem alles Elend anfing,<br />
</strong></em><em><strong>fuhrst Du mit deiner Mutter noch zurück,<br />
</strong></em><em><strong>dahin, wo die Familie hergekommen,<br />
</strong></em><em><strong>ins Baltikum, das darauf war verloren,<br />
</strong></em><em><strong>und keine Strasse führte mehr zurück.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Und da fandst Du den Schatz, der Dich begleitete,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>ein Leben lang, und oft Dich rettete,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>wenn Deine Kraft erlahmt.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Ein Garten war es, Traum und Dasein.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Dass er gewesen, wirklich, möglich, echt,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>dass auf der Erde Friede und Vollendung </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Dir war geschenkt für kurze Zeit,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>es gab Dir Kraft.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Die Blühten alle, rosa, weiss, orange und wenig Blau,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>erschienen Dir lebendge Wesen,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>sie waren Freunde Dir, sie blieben es, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>wann immer du sie hast geschaut im Traum.</strong></em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#008000;"><em><strong>„Das Beschwören des vergangenen Bildes gleicht einem alten Zauber. Immer von neuem hat es das Feuer in mir angefacht zu Selbstbehauptung, Entflammtheit und Liebe.“</strong></em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#008000;">Aus „Auch wenn Du träumst, gehen die Uhren</span>“</strong></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Die Jahre dann,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>im Berlin der Kriege, vor dem Ende, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Begeistrung, Hunger, Hoffnung, Furcht und Wahn, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>wo unvorstellbar Grauen sich entfaltete,<br />
dem niemand Einhalt hat getan.</strong></em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ich habe keinen Krieg erlebt</strong> und nie Hunger gelitten. Ich beginne Dankbarkeit zu empfinden, dass ich mein Leben lang verschont geblieben bin.</p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Inmitten dieser Wirren fandest Du ein Glück, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>das selten ist auf dieser Erde.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Du fandest den Gefährten, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>den Dichterdoppelstern, der Dich ergänzte,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>und Euer steinger Weg, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>er war gepflastert auch mit Steinen des Verstehns,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>und diese Strasse gingt Ihr Hand in Hand, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>da Eures Gottes Gabe Euch verband.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#008000;"><em><strong>„ …Aus allen tiefen Schatten trat </strong></em></span><br />
<span style="color:#008000;"><em><strong>Das tote Leben neu hervor,</strong></em></span><br />
<span style="color:#008000;"><em><strong>Es säte unsichtbar als Saat</strong></em></span><br />
<span style="color:#008000;"><em><strong>Die Unschuld, die es einst verlor… „</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#008000;"><strong>Aus „Liebespaar 1945“</strong></span></p>
<p><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-schattenhaus1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14184" title="PENTACON DIGITAL CAMERA" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-schattenhaus1.jpg?w=500&#038;h=301" alt="" width="500" height="301" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ich habe in meinem ganzen bisherigen Leben keinen Menschen getroffen</strong>, der mich wirklich verstanden hätte. Ein verstehendes Doppelgestirn zu finden ist ein Glück, so selten, wie die Goldader im schwarzen Gestein des Berges. Die Lebenswege der Menschen führen rätselhaft durch die Landschaft des Daseins. Sie lassen sich nicht biegen von unseren Wünschen.</p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Die hohe Zeit der Kämpfe war zerfallen, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Friede begann nun überall.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Es ging den Menschen gut, sie hatten alles, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>und wussten bald nicht mehr wozu.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Noch einmal, am Beginn der 70er Jahre,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong> flammte der Wille auf zu neuem Sein,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>doch seither ist es einfach reichlich trübe,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong> man weiss nicht recht,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>wozu das alles sollte sein.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>In dieser Zeit nun lebtest Du </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>und halfest denen, die sinnentleert</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong> die Lebensstrasse ziehn, Sinn finden,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong> schwer und mühsam,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>und suchtest selber nach dem Sinn.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Den Sinn fandst Du im Andern, im leidenden Nächsten, im DU.</strong></em></span></p>
<p><em><span style="color:#008000;"><strong>„Wer hat Mut den Aussatz zu heilen,</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#008000;"><strong>Die Schwären des Bettlers zu küssen,</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#008000;"><strong>Oder die Narben des Mannes</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#008000;"><strong>Den die Panzerfaust ins Gesicht schlug</strong></span></em></p>
<p><em><span style="color:#008000;"><strong>Wer hat Mut bei den Finstren zu bleiben</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#008000;"><strong>Die jedermann meidet</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#008000;"><strong>Wenn die Goldnen dort oben, hoch oben</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#008000;"><strong> Anlocken die Schwärme der Schwachen</strong></span></em></p>
<p><em><span style="color:#008000;"><strong>Wer hat Mut zur beständigen Liebe!“</strong></span></em></p>
<p><span style="color:#008000;"><strong>Aus „Gegen die Dunkelheit der Welt“</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ich kann Dir da nicht folgen. Einst war auch ich so, entflammt.</strong> Grau und leer scheint mein Herz heute. Es ist schwer, in einer Zeit, die den Materialismus ad Absurdum geführt und zum Gott erklärt hat, die Kraft der dienenden Liebe in sich zu entfachen. Wem sollte sie dienen?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ich begreife aber nach all dem</strong>, was ich heute von Dir erfahre, dass es der einzige Sinn sein kann. Ich werde mich bemühen, und wenn ich der letzte Mensch sein sollte, auf dieser Erde, der so denkt. Es ist noch nicht zu spät. Damals, am Ende der grossen 70er Jahre, wurde mein Herz zu Stein. Ist es wirklich zu Stein geworden, oder ist es nur einbetoniert?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ich horche in die Tiefe</strong>, <strong>und ich meine, es ganz leise und schwach klopfen zu hören, wenn ich an Deine Hilfsbereitschaft, Güte und Freundschaft denke.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Dass Du mich ermutigt hast zu meiner Kunst, gibt mir Sinn.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-demar.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14195" title="oda demar" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-demar.jpg?w=500&#038;h=301" alt="" width="500" height="301" /></a></p>
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			<media:title type="html">Binea &#38; Mr. Rail</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Clara Luisa Demar &#8211; eine Ode für Oda (Tei 1)</title>
		<link>http://literatwo.wordpress.com/2012/01/21/clara-luisa-demar-eine-ode-fur-oda-tei-1/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 09:53:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>literatwo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensnews - Team Literatwo]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Oda Schaefer. Clara Luisa Demar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://literatwo.wordpress.com/?p=10451</guid>
		<description><![CDATA[Begegnungen an der Strasse des Lebens Von Clara Luisa Demar Oda Schaefer Ich bin das Kind und auch der alte Mensch, Der bald den Stock wird brauchen, Im Alter Dreibein, wie die Sphinx das Rätsel nannte… Aus „Das alles bin &#8230; <a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/21/clara-luisa-demar-eine-ode-fur-oda-tei-1/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=10451&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-ode.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14173" title="PENTACON DIGITAL CAMERA" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-ode.jpg?w=500&#038;h=301" alt="" width="500" height="301" /></a></p>
<h3 style="text-align:center;"><span style="color:#535353;"><strong>Begegnungen an der Strasse des Lebens</strong></span></h3>
<p style="text-align:center;"><strong>Von Clara Luisa Demar</strong></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#008000;"><strong>Oda Schaefer</strong> </span></p>
<p><em><span style="color:#008000;"><strong>Ich bin das Kind und auch der alte Mensch,</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#008000;"><strong>Der bald den Stock wird brauchen,</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#008000;"><strong>Im Alter Dreibein, wie die Sphinx das Rätsel nannte…</strong></span></em></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#008000;"><strong>Aus „Das alles bin ich heute“</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ich lernte Oda Schaefer und Horst Lange kennen</strong>, weil mein Vater, als er im Bahnhof Zürich auf einen Zug wartete, ein Buch kaufte, auf dem ein Pferd zu sehen war. Mein Vater liebte Pferde.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Das Buch war „Ulanenpatrouille“ von Horst Lange</strong>. Mein Vater schrieb Horst Lange einen Brief. Eine freundschaftliche Verbindung entstand. Als ich in München studierte, nahmen die Langes sich meiner an. Oda Schaefer förderte mich als Pianistin. Sie hatte selbst in der Jugend Pianistin werden wollen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>HABENT SUA FATA LIBELLI</strong>, sagten die Römer, Bücher haben ihre Schicksale…</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ich war ein künstlerisch hochbegabtes Kind gewesen.</strong> Unverständige Menschen, die meinten, mich lehren zu müssen, hatten die verletzbare Puppe, in der der noch unfertige Schmetterling sich entwickelte, durch ihre groben Eingriffe zerstört.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Das Schicksal vieler „Wunderkinder“…</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-und-horst.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14177" title="oda und horst" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-und-horst.jpg?w=500&#038;h=301" alt="" width="500" height="301" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>In dieser Situation meines Lebens begegnete ich Oda Schaefer.</strong></p>
<p style="text-align:left;"><span style="color:#993300;"><strong>ICH</strong></span></p>
<p style="text-align:left;"><em><span style="color:#993300;"><strong>Ich war getrennt von mir, mein Ich, mein Selbst, der Kern, </strong></span></em><br />
<em><span style="color:#993300;"><strong>Vergiftet von dem Apfel unverständ`ger Menschen,</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#993300;"><strong>lag in dem Sarg aus Glas.</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#993300;"><strong>Und es vermochte nicht, die Hand zu heben,</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#993300;"><strong>zu sprechen, schreien, atmend neu zu leben.</strong></span></em></p>
<p style="text-align:left;"><em><span style="color:#993300;"><strong>Schier hatte ich mein wahres Ich vergessen.</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#993300;"><strong>Ein Kunst-Ich war entstanden auf den Trümmern.</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#993300;"><strong>Es täuschte einige, es hat auch Dich getäuscht,</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#993300;"><strong>verehrte grosse Dichterin, die ich damals gar nicht erkannte.</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#993300;"><strong>Das Kunst-Ich, hübsch und schillernd in den Farben.</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#993300;"><strong>Des hellen Tags, den leidend ich erlitt,</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#993300;"><strong>es war ganz leer und tot, die Brust ein Vakuum,</strong></span></em><br />
<em><span style="color:#993300;"><strong>es fühlte nicht, nicht mehr. </strong></span></em><br />
<em><span style="color:#993300;"><strong>Der Schmerz hat es getötet.</strong></span></em></p>
<p style="text-align:left;"><em><span style="color:#993300;"><strong>Ich war es einst wohl, dieses Ich,<br />
</strong><strong>das schaffend schöpfte aus dem Vollen,<br />
</strong><strong>das weise war und alles wusste, schon mit vierzehn Jahr.<br />
</strong><strong>Dies Ich, es war zerbrochen in das Glas der Welt,<br />
</strong><strong>die hell und unverstehbar schien und doch mich zwang, zu leben.</strong></span></em></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Warum habe ich es Dir nicht gesagt, grosse Dichterin</strong>, die als wahre Freundin an meines Lebens staubbedeckter Strasse stand? Du wusstest viel, Du hättest mich verstanden. Vielleicht hättest Du mich geheilt, mir den Weg gezeigt. Ich fürchtete wohl, Du könntest mich verachten, des Risses wegen, der durch mich hindurchging.</p>
<p style="text-align:left;"><em><strong><span style="color:#993300;">Stattdessen spielt` das Kunst-Ich weiter seine Rolle -<br />
</span></strong></em><em><strong><span style="color:#993300;">bis es erschöpft zusammen brach&#8230;</span></strong></em></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Die Jahre hatten sich mühevoll dahingeschleppt. </strong>Meine Schöpferkraft schien tot.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Es schien unmöglich</strong>, dass da, im verschütteten Bergwerk der Seelentiefe noch Leben hätte sein können. Ich schien das Schicksal vieler Wunderkinder zu bestätigen. Ich tat meine Arbeit, irgendeine Arbeit, ohne innere Begeisterung &#8211; wie so viele es eben tun müssen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Dann, am Beginn der 1970er Jahre, erwachte ich aufs Neue.</strong></p>
<p><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-strom-der-zeit.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14250" title="oda strom der zeit" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-strom-der-zeit.jpg?w=500&#038;h=301" alt="" width="500" height="301" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ob dies nun der Strom der Zeit war</strong>, die unvergleichliche geistige Luft, in der nach dem Willen der Jugend eine neue Welt entstehen sollte, oder ob es für mich einfach an der Zeit war, zu erwachen,  ich weiß es nicht.</p>
<p style="text-align:justify;"><em><span style="color:#008000;"><strong>Bis dann die Qual des Ich<br />
</strong></span></em><em><span style="color:#008000;"><strong>Sich löste fast in Tränen<br />
</strong></span></em><em><span style="color:#008000;"><strong>Der Stein dem Tropfen unterlag<br />
</strong></span></em><em><span style="color:#008000;"><strong>Und dunkel gross erhob sich<br />
</strong></span></em><em><span style="color:#008000;"><strong>Das DU<br />
</strong></span></em><em><span style="color:#008000;"><strong>Gebot des Gottes<br />
</strong></span></em><em><span style="color:#008000;"><strong>Dem ich diene selbstvergessen.</strong></span></em></p>
<p><span style="color:#008000;"><strong>Aus „Das alles bin ich heute“</strong></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Das DU</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Erwacht aufs Neue, einem Wunder gleich, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>war ich aus meinem Todesschlaf erstanden.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Es war die Zeit gekommen, wo das Ich</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong> die Augen aufschlug und erkannte, ich bin da. </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Die Sonne schien wohl alle Tage, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>in dieser Welt, wo Hoffnung blühte.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Die Freundschaft hielt, ein ewiges Versprechen,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>auch über Zwist und Missverstehn hinweg.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Wir schufen Kunst, erreichten Menschenherzen.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Gross aber stand im Raum das DU.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Wir halfen jedem, bis die Kraft erschöpfte,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>In unsres Gottes Herz, da lebten wir.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Und wieder standest Du, verehrte, grosse Dichterin,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>an meines Lebens staubbedeckter Strasse,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>das Land war grün, der Atem wehte </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>frei im frischen Frühlingstag dahin.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Und langsam nun begann ich Dich zu sehen,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>ein Ahnen wachte in mir auf.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Du warst alleine jetzt. </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Dem Tod hatt`st Du gegeben </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>den Gefährten, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>der dichterische Doppelstern, er war getrennt,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>um sich zu suchen in des Universums Fernen.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Das Buch vom Traum und von den Uhren, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>die unaufhaltsam gehn,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>das schriebst Du jetzt,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong> vertrautest Deines Lebens Spuren, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>das Leid, die Hoffnung, seinen Seiten an.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Verlassen musstest Du, was lieb Dir war, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>von Anfang an,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>im Irrsinn, der die Welt regiert,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Wo eines Kaisers Wort zum Krieg die Völker führte,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>das Wort, das Millionen umgebracht,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>und es doch gar nicht hätte müssen sein.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Du aber gingst nicht unter, standest aufrecht da,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>und kämpftest mutig gegen Wahnsinn,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>in zwei Kriegen. </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong> In Schwachheit, oft dem Tode nah,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>bekanntest Du Dich immer wieder neu zum Leben.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Nach all dem nun vermochtst Du noch zu geben,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>nach all dem Leid, das Du erfahren, tatst Dus doch.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Vor allen Dingen wollt ich Dir nun helfen,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Dich stützen, trösten, ohne wirklich zu verstehn.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Freundlich umgeben wollt ich Dich mit Liebe,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Mit Treue, Dasein, Freundschaft ewiglich…</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Doch wieder ging ein Riss durch meine Seele.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Wie Ascheregen fiel das Grau herab, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>verhüllte alles, was das Leben neu gegeben.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Das Schicksal mischt den Becher bitter auf.</strong></em></span></p>
<p><span style="color:#993300;"><em><strong>Mein Ich versank nicht mehr.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Zu stark war es geworden auf der Leidensbahn.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Ich ging den Weg als ungebrochen schaffend.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Als Künstlerin, vom Schöpfergeist beschenkt,</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>doch meine Seele war unendlich trübe, </strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>die Fenster nach der Aussenwelt<br />
vom Tränenregen dicht verhängt.</strong></em></span><br />
<span style="color:#993300;"><em><strong>Mein Herz wurde zu Stein.</strong></em></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Und auch von Dir, verehrte Dichterin,</strong> trennte mich des Lebens Sturm aufs Neue. Ich blicke heute zurück. Weiss Gott, was ich dafür gäbe, es wäre nicht so geschehen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Viele Jahre sind seitdem vergangen</strong>. Die alte Ordnung ist in Europa zurückgekehrt. Es ist, wie es ehemals war. Zwei Weltkriege waren,  unsinnig und unnötig.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Oda Schaefer starb 1988. Sie hat es nicht mehr erlebt, dass Europa wieder zu sich fand.</strong></p>
<p><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2011/10/oda-grab-gedicht.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-10465" title="PENTACON DIGITAL CAMERA" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2011/10/oda-grab-gedicht.jpg?w=500&#038;h=301" alt="" width="500" height="301" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Neulich suchte ich im Internet </strong>– einem Impuls folgend – nach Büchern der Dichterin&#8230;. <strong>(<a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/22/clara-luisa-demar-eine-ode-fur-oda-teil-2/">weiter in Teil 2</a>)</strong></p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://literatwo.wordpress.com/category/lebensnews-team-literatwo/'>Lebensnews - Team Literatwo</a>, <a href='http://literatwo.wordpress.com/category/teamwork/'>Teamwork</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/literatwo.wordpress.com/10451/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/literatwo.wordpress.com/10451/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/literatwo.wordpress.com/10451/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/literatwo.wordpress.com/10451/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/literatwo.wordpress.com/10451/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/literatwo.wordpress.com/10451/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/literatwo.wordpress.com/10451/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/literatwo.wordpress.com/10451/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/literatwo.wordpress.com/10451/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/literatwo.wordpress.com/10451/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/literatwo.wordpress.com/10451/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/literatwo.wordpress.com/10451/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/literatwo.wordpress.com/10451/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/literatwo.wordpress.com/10451/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=10451&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Binea &#38; Mr. Rail</media:title>
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		<item>
		<title>Eine Ode für Oda&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 16:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>literatwo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensnews - Team Literatwo]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[Oda Schaefer]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch das Jahr 2012 steht für Literatwo im Zeichen der Erinnerung. Unsere Artikel über Eva Mozes Kor und Waldtraut Lewin haben schon gezeigt, wohin unsere literarische Reise uns führt und die Tatsache, dass wir uns täglich in Erinnerung rufen, was &#8230; <a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/20/eine-ode-fur-oda/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=14198&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-header-gedenkenschlussfassung.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14199" title="PENTACON DIGITAL CAMERA" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-header-gedenkenschlussfassung.jpg?w=500&#038;h=300" alt="" width="500" height="300" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Auch das Jahr 2012 steht für Literatwo im Zeichen der Erinnerung.</strong> Unsere Artikel über Eva Mozes Kor und Waldtraut Lewin haben schon gezeigt, wohin unsere literarische Reise uns führt und die Tatsache, dass wir uns täglich in Erinnerung rufen, was die Menschen gefühlt haben müssen, die vor genau 100 Jahren bereits im Besitz von &#8222;Titanic-Tickets&#8220; waren, macht uns nachdenklich.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Erinnern heißt, sich etwas ins Gedächtnis rufen und daraus lernen.</strong> Am Beispiel eines gesunkenen Luxusliners scheint dies den heutigen Reedereien nicht vollends zu gelingen und so wiederholt sich die Geschichte auf dramatische Weise. Erinnerungen benötigen Rückblicke und Anlässe oder einfach nur besondere Gefühle. Erinnerungen machen unvergessen. Das wünschen wir uns sehr. Auch an diesem Wochenende.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-grabplan2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14237" title="PENTACON DIGITAL CAMERA" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-grabplan2.jpg?w=500&#038;h=300" alt="" width="500" height="300" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Im Oktober schrieben wir über eine unserer ganz großen Herzensangelegenheiten.</strong> Wir schrieben über Oda Schaefer, die deutsche Lyrikrin, deren Leben und Werk die Vorlage für den erfolgreichen Kinofilm &#8222;Poll&#8220; war. Und trotzdem ist sie vergessen. Ihre Bücher werden nicht mehr publiziert und an ihr Leben erinnert nicht mehr viel.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><a href="http://literatwo.wordpress.com/2011/10/28/oda-schaefer-unvergessen-poll-und-mehr/">In unserem Artikel &#8222;Oda Schaefer &#8211; unvergessen&#8230;&#8220;</a></strong> haben wir euch allerdings auch zeigen können, was uns beim Schreiben passierte und welche Rückkopplungen wir erhielten. Der Weg zu ihrem vergessenen Grab wurde uns beschrieben und mit <strong>Clara Luisa Demar</strong> hat sich eine Künstlerin bei uns gemeldet, deren Lebensweg in besonderer Weise mit Oda Schaefer verbunden ist. Nie hätten wir gedacht, auf diesem Wege jemanden zu finden, der Oda noch persönlich gekannt hat und dessen Leben so sehr von ihr beeinflusst wurde.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Und Clara schloss den ewigen Kreis</strong> von der lebenden Lyrikerin bis zum überwucherten Grab, indem sie uns ein Gedicht von Oda Schaefer schickte, dem zu entnehmen ist, wie Oda selbst gerne beigesetzt worden wäre. Ein Wunsch, der angesichts des <a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2011/10/odaschaefer-ein-grab-header.jpg"><strong>Grabes</strong> </a>in Erfüllung gegangen ist.</p>
<p><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-grab-gedicht.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14201" title="PENTACON DIGITAL CAMERA" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-grab-gedicht.jpg?w=500&#038;h=301" alt="" width="500" height="301" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Wir möchten dieses Wochenende der Erinnerung an Oda Schaefer widmen.</strong> Wir möchten euch bitten, <strong><a href="http://www.claraluisademar.ch/index2.htm">Clara Luisa Demar</a></strong> zu lauschen, ihre Zeilen zu lesen, die für uns so emotional-künstlerisch sind, dass es eine besondere Ehre ist, in <strong>&#8222;Eine Ode für Oda&#8220;</strong> erleben zu dürfen, was Oda Schaefer an Erinnerungen hinterlassen hat.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Clara Luisa Demar hat exklusiv für Literatwo eine Hommage verfasst</strong>, die so persönlich ist, dass wir kaum glauben konnten, diesen Text wirklich veröffentlichen zu dürfen. Dabei gelingt es ihr auf eine ganz besondere Weise eine <em><strong>lyrische Brücke in die Vergangenheit</strong></em> zu schlagen. Sie bettet Gedichte von Oda Schaefer und persönliche Erlebnisse mit der Schriftstellerin in ihren Text ein und reflektiert in einem anrührend poetischen Dialog in dem sie ihr eigenes künstlerisches Leben verdichtet.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-und-clara-spacerf.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14210" title="oda und clara spacerf" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-und-clara-spacerf.jpg?w=500&#038;h=143" alt="" width="500" height="143" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Clara wirft einen Blick in den Spiegel ihres Lebens</strong> und gelangt zu der Frage, was sie wohl wäre, wenn sie Oda Schaefer nicht kennengelernt hätte. Ein gewagter und tiefer Blick, der uns viel über jene vergessene Autorin verrät und uns an der Magie ihrer Ausstrahlung und Prägung bis in die heutige Zeit teilhaben lässt. Dieser Blick zeigt uns allerdings auch eine Künstlerin aus der Schweiz, die wir unbedingt einmal treffen müssen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ab Morgen: &#8222;<a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/21/clara-luisa-demar-eine-ode-fur-oda-tei-1/">Eine Ode für Oda</a>&#8220; - Begegnungen an der Strasse des Lebens</strong> in zwei Teilen&#8230;</p>
<div id="attachment_14206" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-schatz1.jpg"><img class="size-full wp-image-14206" title="oda schatz" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/oda-schatz1.jpg?w=500&#038;h=301" alt="" width="500" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Tiefgang in seiner poetischsten Form... Oda und Clara...</p></div>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://literatwo.wordpress.com/category/autoren/'>Autoren</a>, <a href='http://literatwo.wordpress.com/category/lebensnews-team-literatwo/'>Lebensnews - Team Literatwo</a>, <a href='http://literatwo.wordpress.com/category/teamwork/'>Teamwork</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/literatwo.wordpress.com/14198/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/literatwo.wordpress.com/14198/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/literatwo.wordpress.com/14198/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/literatwo.wordpress.com/14198/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/literatwo.wordpress.com/14198/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/literatwo.wordpress.com/14198/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/literatwo.wordpress.com/14198/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/literatwo.wordpress.com/14198/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/literatwo.wordpress.com/14198/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/literatwo.wordpress.com/14198/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/literatwo.wordpress.com/14198/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/literatwo.wordpress.com/14198/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/literatwo.wordpress.com/14198/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/literatwo.wordpress.com/14198/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=14198&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Binea &#38; Mr. Rail</media:title>
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		<title>Hugo Cabret entdeckt das Kino in 3D</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 16:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>literatwo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Binea - Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Mr. Rail - Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[Die Entdeckung des Hugo Cabret]]></category>
		<category><![CDATA[Hugo]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Scorsese]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Nachricht, die Literatwo elektrisierte: Martin Scorsese verfilmt &#8222;Die Entdeckung des Hugo Cabret&#8222;. Nun ist es soweit. Der Filmstart ist für den 2. Februar avisiert und pünktlich zum Termin erscheint am 21. Januar im CBJ-Verlag das Buch zum Film. Dieses &#8230; <a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/19/hugo-cabret-entdeckt-das-kino-in-3d/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=14084&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14085" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugo-film1.jpg"><img class="size-full wp-image-14085" title="hugo film1" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugo-film1.jpg?w=500&#038;h=319" alt="" width="500" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">Hugo Cabret... Der Roman und das Buch zum Film...</p></div>
<p style="text-align:justify;"><strong>Eine Nachricht, die Literatwo elektrisierte: Martin Scorsese verfilmt &#8222;<a href="http://amzn.to/ywYGeQ">Die Entdeckung des Hugo Cabret</a>&#8222;.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Nun ist es soweit.</strong> Der <strong>Filmstart</strong> ist für den <strong>2. Februar</strong> avisiert und pünktlich zum Termin erscheint am <strong>21. Januar</strong> im <strong><a href="http://www.randomhouse.de/Buch/Hugo-Der-neue-Film-von-Martin-Scorsese/Brian-Selznick/e395370.rhd">CBJ-Verlag</a></strong> das <strong>Buch zum Film</strong>. Dieses mehr als informative Werk trägt den einfachen Namen <strong>&#8222;<a href="http://amzn.to/AcTs8L">HUGO</a>&#8222;</strong>. Für uns ist dies ein großer Moment, da unser im Roman entstandenes Kopfkino sich zu realisieren scheint.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Der Roman hat uns damals fasziniert.</strong> Unsere Gedanken flogen nur so durch das Buch und wir haben sie in unseren Rezensionen festgehalten. Gut, dass wir dies gemacht haben&#8230; sehr gut sogar.</p>
<div id="attachment_14086" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugo-film2.jpg"><img class="size-full wp-image-14086" title="hugo film2" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugo-film2.jpg?w=500&#038;h=319" alt="" width="500" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">HUGO.... der neue Film von Martin Scorsese...</p></div>
<p style="text-align:justify;"><strong><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Brian-Selznick/Die-Entdeckung-des-Hugo-Cabret-144442760-w/rezension-417123967/">Binea schrieb:</a></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ein Buch, in dem man sich vorstellen soll, dass man in einem Kinofilm sitzt.</strong> Bald wird die Vorstellung ganz in die Realität getaucht, denn Hugo Cabret wird wirklich auf die Leinwand kommen&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Die Leinwand wird lebendig</strong>, vor allem schon im Buch. Die Bilder fangen an sich zu bewegen und nicht nur Hugo Cabret lernt über Filme, einen ganz gewissen Filmemacher, deren Entstehung und Bedeutung für die Menschheit. Einen buchigen Stummfilm erwartet den Leser in Hugos Geschichte und bald erwartet den Zuschauer der vertonte Kinofilm. Ein außergewöhnliches Buch, ein dickes Buch mit vielen Bildern und dennoch Text, der tiefgründigen und auch geheimnisvollen Inhalt bereithält. Ein Buch, was das Auge beglückt, die Zeichnungen sind einmalig.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Die schwarz-weißen Bilder sind wundervoll gezeichnet</strong> und die Geschichte macht sie bunt. Ein Genuss ist es für das Auge, wenn die Bilder immer näher heran kommen, ein Heranzoomen bis ins kleinste Bilddetail über mehrere Seiten. Eine Mischung aus Lese- und Bilderbuch, eine einmalige Mischung, die begeistert und das auf jeder einzelnen Seite.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ein Film im Buch, ein Buch im Film – ein Meisterwerk aus Text und Bild.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugospacer.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14090" title="hugospacer" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugospacer.jpg?w=500&#038;h=97" alt="" width="500" height="97" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><a href="http://www.lovelybooks.de/autor/Brian-Selznick/Die-Entdeckung-des-Hugo-Cabret-144442760-w/rezension-26924152/">Mr. Rails Meinung zum Roman:</a></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Nicht nur literarisches, sondern in gleichem Maße visuelles Erlebnis.</strong> Die Dynamik und das Tempo der Geschichte werden in besonderer Weise durch die Illustrationen im Buch verdeutlicht&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Dieses Zusammenspiel macht das Buch einfach schön</strong> und zu einer besonderen Erfahrung. Es erzählt von Freundschaften, der Suche nach dem Verbleib des Vaters und von Verlust &#8211; von tragischem Verlust. Das Kino steckt in den Anfangsschuhen, Stummfilme beginnen die Welt zu erobern und Lichtspielhäuser werden Fluchtpunkt von Menschen mit Phantasie.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Trotzdem werden Zelluloidrollen in Zeiten knapper Rohstoffe</strong> zu Absätzen für Damenschuhe weiterverarbeitet und der Filmpionier hört bei jedem Schritt einer Frau, wie sich sein Lebenswerk im wahrsten Sinne des Wortes &#8222;aufreibt&#8220;.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ein Buch nicht nur für junge Leser, sondern auch für jung gebliebene und jung bleiben wollende. Ein literarischer Stummfilm als Hommage an ebendiesen.</strong></p>
<div id="attachment_14087" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugo-film3.jpg"><img class="size-full wp-image-14087" title="hugo film3" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugo-film3.jpg?w=500&#038;h=319" alt="" width="500" height="319" /></a><p class="wp-caption-text">Hugo Cabret... das Kopfkino wird real...</p></div>
<p style="text-align:justify;"><strong>Und nun liegt er vor uns: der Vorbote des großen Ereignisses</strong>. Mit dem schlichten Titel <strong>&#8222;<a href="http://amzn.to/AcTs8L">Hugo</a>&#8222;</strong> versehen, nimmt uns <em><strong>Brian Selznick</strong></em> an die Hand und führt uns zum &#8222;Set&#8220; des berühmten Regisseurs <em><strong>Martin Scorsese</strong></em>. Schon bei den ersten Bildern gehen die Augen in den Phantasiemodus über&#8230; wow&#8230; Deteailverliebtheit und die gediegene Qualität machen den Eindruck, dass hier wirklich ein Kunstwerk auf der Basis eines Kunstwerks entstanden ist.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Dies ist mehr als ein Blick hinter die Kulissen&#8230;</strong> dies ist ein Blick in eine Welt, die wir bisher nur in unseren Träumen sehen konnten. Ein Blick auf die Anfänge des Kinos, auf die Pionierleistungen von einst und ein Blick auf das alte Paris mit seinen malerischen Orten. Ein ganzes Buch wird real. Ein visuell angelegtes Meisterwerk visualisiert sich erneut und wir sind einfach glücklich, dass die Schauspieler und Orte so sehr unseren Vorstellungen entsprechen.</p>
<p style="text-align:justify;"><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/19/hugo-cabret-entdeckt-das-kino-in-3d/"><img src="http://img.youtube.com/vi/lCUG9C03e4k/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Wer &#8222;<a href="http://amzn.to/ywYGeQ">Die Entdeckung des Hugo Cabret</a>&#8220; liebt, der wird &#8222;<a href="http://amzn.to/AcTs8L">HUGO</a>&#8222;, das Buch zum Film als einen wahren Schatz betrachten &#8211; und wer beides liebt, dem stehen wundervolle Momente im Kino bevor. Wir werden sehen! Und dies im wahrsten Sinne des Wortes!</strong></p>
<div id="attachment_14114" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://amzn.to/ywYGeQ"><img class="size-full wp-image-14114" title="cabret empfehlung" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/cabret-empfehlung.jpg?w=500&#038;h=186" alt="" width="500" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Die Romanvorlage von Brian Selznick...</p></div>
<div id="attachment_14106" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://amzn.to/AcTs8L"><img class="size-full wp-image-14106" title="hugo empfehlung" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/hugo-empfehlung.jpg?w=500&#038;h=186" alt="" width="500" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Wir empfehlen... Kopfkino zum Genießen...</p></div>
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		<title>Anna Gavalda&#8230;berührt vielseitig</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 16:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>literatwo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Binea - Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[35 Kilo Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Gavalda]]></category>
		<category><![CDATA[ich habe sie geliebt]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammen ist man weniger allein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir Literatwos haben Bücher in unserer Büchervilla, die kaum zählbar sind. Vor allem in den letzten Tagen sind eine Vielzahl von Neuerscheinungen bei uns eingetroffen. Natürlich reizen uns diese Bücher am Meisten, sie rufen am Lautesten. Und dennoch haben wir &#8230; <a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/18/anna-gavalda-beruhrt-vielseitig/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=13353&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/annagavalda5.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14060" title="AnnaGavalda5" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/annagavalda5.jpg?w=500&#038;h=264" alt="" width="500" height="264" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Wir Literatwos haben Bücher in unserer Büchervilla, die kaum zählbar sind.</strong> Vor allem in den letzten Tagen sind eine Vielzahl von Neuerscheinungen bei uns eingetroffen. Natürlich reizen uns diese Bücher am Meisten, sie rufen am Lautesten. Und dennoch haben wir und vor allem nehmen wir uns die Zeit für die Buchschätze, die schon länger bei uns wohnen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ein bestimmtes Gefühl in mir,</strong> ließ mich in die Anna Gavalda Romanecke gehen und zu ihrem Buch <a href="http://amzn.to/xZFCZi"><strong>&#8222;Ich habe sie geliebt&#8220;</strong></a> greifen. Bisher konnte ich mit Anna Gavalda in dieser Gefühlslage nie etwas falsch machen.  <strong>Romane von einer Frau, für eine Frau, ohne das es sogenannte Liebesschnulzen sind, nein, das sind sie wahrlich nicht.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Stille Poesie.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/annagavalda2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14064" title="AnnaGavalda2" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/annagavalda2.jpg?w=500&#038;h=264" alt="" width="500" height="264" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Anna Gavalda – eine Autorin, die weiß, was es bedeutet emotional zu schreiben</strong> und das auf hohem Niveau. Sie schreibt gefühlvoll Klartext. Die Autorin benötigt weder eine Vielzahl von Protagonisten, noch Action, um Spannung zu erzeugen. Ihr reichen in diesem Werk einzig zwei Menschen, um den Leser in eine nachdenklich empfindsame Stimmungswelt zu entführen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Chloe und Pierre sind beide an einem Punkt in ihrem Leben, an dem sie nicht weiter wissen.</strong> Beide tragen ein Paket auf ihren Schultern, was sie tiefer und tiefer drückt. Zum einen ist es die ungewisse Zukunft, die Chloe vor Augen hat, zum anderen Pierres Vergangenheit, die er heute gern anders gehabt hätte.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Pierre ist der Schwiegervater von Chloe,</strong> die soeben von ihrem Mann verlassen wurde. Er selbst hätte seine Frau damals auch gern verlassen, hatte aber nicht den Mut dazu. Endlose Tränenströme fließen Chloe seit Tagen aus den Augen  und Pierre bringt sie aus diesem Grund in ein Landhaus. Dort sollen sie und auch ihre beiden Töchter Lucie und Marion zur Ruhe kommen. Ausgerechnet ihr Schwiegervater, den sie eigentlich als egoistischen Kotzbrocken ansieht, als Marsmenschen, der nicht wirklich in der Gesellschaft lebt, kümmert sich um sie.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Anfangs ist es ruhig im Landhaus,</strong> es gibt nur vereinzelte Gespräche, bis das Schweigen bricht und Pierre sich Chloe anvertraut. Er kann ihr Mut machen, warum die Trennung vielleicht doch das Beste ist und er kehrt sein Inneres nach außen, in dem er über seine fünfjährige Beziehung mit Mathilde spricht. <strong>Er hat damals seine Ehefrau betrogen, hat es genossen, jenes andere Leben und doch hat er sich damals lieber arrangiert und die Schandtaten anderer benutzt, um in seine Bequemlichkeit zurückzukehren.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Arbeit, Familie und Vaterland, er war dabei,</strong> obwohl genau das falsch war, wie er damals schon wusste. Er wollte wenigstens ein Vorbild für seine Kinder sein und seine Pflicht erfüllen, vergaß bei alldem aber sich selbst.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Zwei Generationen sitzen sich am Kaminfeuer gegenüber und reden über ihr Schicksal. Er entwirrt ihren Knäuel und er rührt in seinem Kessel.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#ff6600;">Sollte man wirklich auf sein eigenes Glück nur für einen anderen Menschen verzichten?</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Eine Frage, für die es wohl mehrere Antworten, aber auch Gegenfragen gibt.</strong> Letztendlich muss das jeder für sich entscheiden und hoffen, dass es ihm nicht so geht wie Pierre, der erkennt, wie feige er damals war und was er hätte haben können, wenn er sich getraut hätte. <strong><span style="color:#ff6600;">Unerfüllte Träume und Wünsche lasten auf seinem Rücken, er hätte sie gern gelebt, er hätte es damals tun sollen.</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ein Buch voller Liebe, ein Buch über die Liebe, ein Buch mit leichten Worten, welche mit Ironie und Poesie verziert sind. Außerdem wurde das Buch verfilmt, welchen ich auf jeden Fall auch noch bei passender Gelegenheit anschauen werde.<br />
</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/annagavalda1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14065" title="AnnaGavalda1" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/annagavalda1.jpg?w=500&#038;h=264" alt="" width="500" height="264" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Philibert stottert, Camilie ist magersüchtig.</strong><strong> Franck schuftet sein Leben lang.</strong> Philibert ist von verarmtem Adel, aber ein historisches Genie. Camille ist künstlerisch begabt, verdient sich ihren Lebensunterhalt in einer Putzkolonne. Franck ist kreativer Koch in einem Feinschmeckerlokal. Außerdem liebt er Frauen, Motorräder und seine Großmutter Paulette, die keine Lust aufs Altersheim hat. <strong>Vier grundverschiedene Menschen in einer verrückten Wohngemeinschaft in Paris, die sich lieben, streiten bis die Fetzen fliegen, und versuchen, irgendwie zurecht zu kommen.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Anna Gavalda widmet sich so ausgiebig ihren Figuren,</strong> dass man alles andere rundum vergisst, sogar die fehlende umfangreiche Handlung. Episodenhaft erzählt sie ihre Geschichte. Sie zeigt, wie sich vier grundverschiedene Menschen, die jeweils einsam und völlig am Boden sind, gegenseitig aufrichten. Sie selbst nennt das den umgekehrten Domino-Effekt.<strong> </strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ihre Steinchen kippen nicht nacheinander um und das eine zieht das andere mit ins Verderben, bis keines mehr auf steht, sondern machen (zunächst ganz unbewusst) das genaue Gegenteil.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Gerade heutzutage, wo sich jeder nur noch um sich selbst und seine eigenen Probleme kümmert,</strong> wirkt die Art, wie die Figuren aufeinander aufpassen, sich umeinander sorgen, fast schon altmodisch &#8211; und ist gerade deswegen irgendwie herzerfrischend.<br />
<strong>Anna Gavaldas Stil ist dabei absolut hinreißend.</strong> Sie verfolgt ihre Protagonisten mit stetig wechselndem Blickwinkel, beobachtet mal den einen, mal den anderen und zeichnet von allen ein so lebendiges, so reales Bild, dass man fast schon glauben mag, es gäbe sie wirklich.</p>
<p style="text-align:justify;">Man kennt die Figuren mit der Zeit richtig gut, möchte sie anschubsen, damit sie endlich aus ihrer Haut herauskönnen, sie in den Hintern treten, wenn sie mal wieder auf dem Schlauch stehen und sie in den Arm nehmen, wenn sie traurig sind. Es gibt kaum &#8222;echtere&#8220; Romanfiguren als die von Anna Gavalda. Sie hauen einen um. Sie reißen einen mit.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Viele Handlungsstränge erschließen sich über die Dialoge.</strong> Es wird sehr viel geredet, aber nicht immer mit vielen Worten. Dennoch steckt in den Dialogen sehr viel Tiefgang und selbst das Schweigen hat Gewicht. Jeder Satz, jedes Wort passt genau, vervollständigt das Bild und lässt die Figuren umso lebendiger erscheinen. Jede der Figuren trägt ihr eigenes Bündel Schicksal, aber es wirkt nie aufgesetzt. Anna Gavalda betrachte ihre Figuren stets mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Sie hat ein Gespür für tragische Momente, genau wie für lustige und unterstreicht ihren Roman mit einer fast schon zärtlichen Ironie. Anna Gavalda wächst mir mit jedem Buch mehr ans Herz. <strong>Wer noch die Muße hat, sich auf einen Roman einzulassen, der fast schon allein durch die Figuren wirkt, der wird mit einer zart und feinfühlig erzählten Geschichte belohnt.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Die Verfilmung des Buches <a href="http://amzn.to/w43kEd">&#8222;Zusammen ist man weniger allein&#8220;</a> ist hier ebenfalls gelungen.</strong> Ruhig und dezent, mit absolut passenden Schauspieler besetzt, gönnt man sich diesen Film in ruhiger Atmosphäre und einem guten Rotwein. <strong>Anna Gavalda verzaubert mit Buch und Film.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/annagavalda3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14066" title="AnnaGavalda3" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/annagavalda3.jpg?w=500&#038;h=264" alt="" width="500" height="264" /></a><strong></strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>David ist ein ganz normaler Junge, dennoch hat er ein Problem, er hasst die Schule.</strong> David möchte sein Leben genießen und am liebsten jeden Tag basteln. Denn sein Motto ist wie das seiner ehemaligen Lehrerin: <strong>Ein gelungener Tag ist ein Tag, an dem man irgendwas hergestellt hat.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>An Ideen mangelt es dem dreizehnjährigen David nicht, nur an der Zeit.</strong> Bereits zweimal sitzen geblieben, kann er sich kaum noch Fehltritte erlauben. Opa Leons abenteuerlicher Schuppen verbirgt oft viele Gegenstände zum Erfinden und Basteln. Dabei hat er viel Freude und ist glücklich. Kreativität ist zwar eine positive Stärke, aber damit kann man später leider kein Geld verdienen.<br />
<strong>Seinen Eltern steht er fast immer nur im Weg und sie geben ihm selten das Gefühl von Geborgenheit.</strong> Seine Großeltern, speziell Opa Leon, hat für ihn aber zum Glück immer eine helfende Hand bereit und steht oft mit Rat und Tat zur Seite.<strong> Doch auch er wird leider nicht jünger…</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Nicht immer lädt ein dünnes Buch zum kurzweiligen Verweilen ein.</strong> Mit <a href="http://amzn.to/z0yuob"><strong>„35 kg Hoffnung“</strong></a> ist Anna Gavalda ein Buch gelungen, was nicht nur Eltern zum „Aufwachen“ ermutigen müsste. Die Wirkung ist enorm, sodass der Leser um ein nachhaltiges Nachdenken wohl nicht drum herum kommt. Dies ist auch mehr als angebracht, schließlich geht es hier um einen Jungen, der nicht genügend Elternliebe und Aufmerksamkeit bekommt.<strong> Leider ist dies kein Einzelfall in unserer Gesellschaft.</strong> Sehr sensibel geht die Autorin mit diesem Thema um. Kinder brauchen Liebe, Aufmerksamkeit, Unterstützung und sollten eine unvergessliche Kindheit haben.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Anna Gavalda hebt mit diesem ergreifenden Buch die Großeltern in den Vordergrund,</strong> denn diese haben den leisen Hilferuf ihres Enkels gehört.<br />
Ein Buch, was wach rüttelt und aufruft, hinter Kinder zu stehen, diese zu fördern und vor allem Liebe zu schenken.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Vielleicht folgt auch dazu irgendwann einmal eine Verfilmung,</strong> aber zumindest gibt es hier auch nicht nur etwas für die Leseaugen, sondern auch für die Höhrerohren.</p>
<p><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/annagavalda4.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14055" title="AnnaGavalda4" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/annagavalda4.jpg?w=500&#038;h=264" alt="" width="500" height="264" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Vier Romane von ihr, stehen noch ungelesen in der Anna Gavalda Bücherregalecke</strong> und rufen immer mal wieder nach mir. Strecken und recken sich in den Vordergrud, um bei all den Neuheiten im Regal nicht unter zu gehen. Sie werden nicht untergehen, denn die Lesestimmung die Anna Gavalda in mir hervorruft, drängt sich in einem bestimmten Rhythmus immer wieder nach vorn und das ist mehr als gut so.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Romane die Zeit wollen, die den richtigen Moment brauchen und liebend gern solange warten, bis ihre Lesezeit gekommen ist.</strong> Sie wird kommen, jedes einzelne Wort wird wieder genossen werden und sogar jetzt schon ist die Sehnsucht da, nach dem nächsten Roman von ihr, der Platz dafür wird heute schon frei gehalten.</p>
<br />Einsortiert unter:<a href='http://literatwo.wordpress.com/category/binea-rezensionen/'>Binea - Rezensionen</a>, <a href='http://literatwo.wordpress.com/category/teamwork/'>Teamwork</a>  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/literatwo.wordpress.com/13353/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/literatwo.wordpress.com/13353/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/literatwo.wordpress.com/13353/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/literatwo.wordpress.com/13353/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/literatwo.wordpress.com/13353/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/literatwo.wordpress.com/13353/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/literatwo.wordpress.com/13353/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/literatwo.wordpress.com/13353/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/literatwo.wordpress.com/13353/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/literatwo.wordpress.com/13353/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/literatwo.wordpress.com/13353/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/literatwo.wordpress.com/13353/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/literatwo.wordpress.com/13353/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/literatwo.wordpress.com/13353/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=13353&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Benjamin Stein &#8222;REPLAY&#8220; &#8211; wir spulen mal vor und zurück&#8230;</title>
		<link>http://literatwo.wordpress.com/2012/01/17/benjamin-stein-replay-wir-spulen-mal-vor-und-zuruck/</link>
		<comments>http://literatwo.wordpress.com/2012/01/17/benjamin-stein-replay-wir-spulen-mal-vor-und-zuruck/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>literatwo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Binea - Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Mr. Rail - Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Teamwork]]></category>
		<category><![CDATA[Benjamin Stein]]></category>
		<category><![CDATA[Die Leinwand]]></category>
		<category><![CDATA[Replay]]></category>

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		<description><![CDATA[Replay liegt vor uns. Benjamin Stein hat es geschrieben. Es ist nicht unser erstes Buch aus seiner Feder, es ist nicht unsere erste Begegnung mit unserem &#8222;STEIN der Weisen&#8220;, es ist nicht unsere erstes Mal. &#8222;Die Leinwand&#8222; führte uns einst &#8230; <a href="http://literatwo.wordpress.com/2012/01/17/benjamin-stein-replay-wir-spulen-mal-vor-und-zuruck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=literatwo.wordpress.com&amp;blog=11763777&amp;post=13955&amp;subd=literatwo&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/replay-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13958" title="replay 1" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/replay-1.jpg?w=500&#038;h=300" alt="" width="500" height="300" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Replay liegt vor uns.</strong> <strong>Benjamin Stein hat es geschrieben.</strong> Es ist nicht unser erstes Buch aus seiner Feder, es ist nicht unsere erste Begegnung mit unserem &#8222;STEIN der Weisen&#8220;, es ist nicht unsere erstes Mal. <strong>&#8222;<a href="http://literatwo.wordpress.com/2010/04/27/steiniges-teamwork-was-alles-andere-als-steinig-ist/">Die Leinwand</a>&#8222;</strong> führte uns einst zusammen, verband uns durch ein Buch der vielen Lesewege und gipfelte in einem <strong><a href="http://blog.lovelybooks.de/2010/04/27/benjamin-stein-im-gesprach/">magischen Interview</a></strong> am Karfreitag 2010.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Benjamin Stein hat unser gemeinsames Lesen geprägt</strong>, wie kaum ein anderer Autor. Über kein anderes Buch haben wir so kontrovers und doch so liebevoll kritisch gesprochen. Und nun liegt Replay vor uns. Wir wissen, auf was wir uns einlassen. Wir drücken den blibliophilen Reset-Knopf in unseren Hirnen und begeben uns auf literarisches Neuland.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Replay&#8230; Literatwo spult mal vor und zurück&#8230; </strong>aber ganz langsam&#8230;</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/benjaminstein-2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13961" title="benjaminstein 2" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/benjaminstein-2.jpg?w=500&#038;h=300" alt="" width="500" height="300" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Totalitäre Systeme kennzeichnen sich dadurch,</strong> dass sie Informationen beschaffen müssen und das perfide Wunderwerk Macht funktioniert durch Überwachung und die Transparenz der Untertanen. Musterbeispiel: George Orwell – Überwachungskameras bis zum Erbrechen und jede Bewegung wird von Staatsorganen überwacht. Musterbeispiele: Geheime Staatspolizei und STASI. Der totalitäre Staat glänzt durch Abhören und ausspionieren. Niemand kann sich dem entziehen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Würden wir uns freiwillig in eine Diktatur des Geistes begeben</strong> und wer würde gegen diese Entwicklung ankämpfen, wenn es so wäre? Sind wir auf dem Weg, uns selbst transparent zu machen und ist es uns dabei vollkommen egal, welcher „Apparat“ im Hintergrund unser Leben ausspioniert?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Benjamin Stein beantwortet diese Frage mit JA</strong> – wir begeben uns freiwillig in die Welten des Internets, geben freiwillig Foren wie Facebook unser Geheimstes Preis, sei es öffentlich oder in Chatforen. Wir schreiben freiwillig Mails und transferieren unser Geld online. Und was interessiert uns, welcher Anbieter im Hintergrund sitzt und die Daten auswertet? Wir vertrauen auf das Gute im Menschen.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Diktatoren von einst würden sich die Finger lecken nach einem solchen Volk</strong>. Unternehmen von heute mutieren zu Monopolisten und drohen Machtstellungen zu erreichen, die man sich vielleicht im Moment nicht so recht vorstellen kann.</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/benjaminstein-evolution.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13965" title="benjaminstein evolution" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/benjaminstein-evolution.jpg?w=500&#038;h=300" alt="" width="500" height="300" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Benjamin Stein visioniert weiter</strong>. Er überwindet als Chefentwickler eines Kommunikationsgiganten die Hardware eines Smartphones und erfindet einen Chip. Dieser wird dem Kunden eingepflanzt und leistet Erstaunliches. Sämtliche Features moderner Kommunikation funktionieren durch gedankliche Konzentration. Die Realität verändert sich, indem man vollkommen unabhängig von Geräten Filme anschauen kann, Musik hören und seine täglichen Geschäfte abwickelt. Und das Größte daran – auch das eigene Gedächtnis kann man zurückspulen bis zu dem Punkt, der besonders schön war. So lässt sich der Protagonist des Romans jeden Morgen von seinem schönsten sexuellen Erlebnis wecken. Was für ein Start in den Tag.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Niemand muss den Chip besitzen – es ist freiwillig, aber die Lust und die Begierde</strong> des Menschen machen dieses neue Medium bald zum Weltstandard. Nichts geht mehr ohne ihn – Fahrzeuge lassen sich nur starten, wenn man ihn besitzt, der öffentliche Nahverkehr kann nur von Gechipten genutzt werden, Bankgeschäfte und das gesamte Leben werden gedanklich abgewickelt. Natürlich mit einem Großkonzern in der Hinterhand.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Wer ist Herr der Gedanken, wer ist Herr der Gefühle und welche Bilder sehe ich</strong>, weil ich sie mir ausgesucht habe oder werden sie mir vorgegeben? Wo endet und wo beginnt die Diktatur des Geistes, in die sich die Menschheit freiwillig begibt? Unser Protagonist erwacht eines Morgens mit den schönsten Gefühlen an eine aufregende Nacht – nur – was schaut unter seiner Bettdecke heraus? Ein Huf… was soll das und kann es wirklich sein eigener ehemaliger Fuß sein?</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Alles halb so schlimm, wäre er nicht selbst der Erfinder des Chips… Er müsste es doch wissen.</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/benjaminstein-3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13962" title="benjaminstein 3" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/benjaminstein-3.jpg?w=500&#038;h=300" alt="" width="500" height="300" /></a></p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Stein <em>orwellt</em> sich durch die selbst gewählte Zukunft des Menschen.</strong> Nicht absurd, nein, greifbar ist das Bild das er erzeugt. Dabei erzeugt er ein Bild, das ihm selbst fremd sein muss. Dreidimensionale Welten für Menschen, denen das Stereosehen nicht gegeben ist. Hier kokettiert Stein mit seinem eigenen Schicksal und schreibt sich selbst in eine Zukunft der Weitsicht. Ob diese neue Dimension das Opfer der Selbstaufgabe wert ist? Ob diese Zukunft nicht besser mit verschlossenen Augen zu ertragen wäre? Dies beantworten wir selbst beim Lesen von <strong><a href="http://amzn.to/zE9DrX">Replay</a></strong>.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Apple und Facebook sind nur die Paten solcher Visionen – Benjamin Stein ist ihr Vater.</strong> Er ist streng und verlangt viel. Wer ihm folgen will, sollte sich auf eine Reise in eine denkbare Zukunft vorbereiten und weiterdenken…</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Ganz für sich… oder gemeinsam &#8211; so wie Literatwo&#8230;</strong></p>
<div id="attachment_13980" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://amzn.to/zE9DrX"><img class="size-full wp-image-13980" title="replay empfehlung" src="http://literatwo.files.wordpress.com/2012/01/replay-empfehlung.jpg?w=500&#038;h=186" alt="" width="500" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Mit einem Klick zur literatwoischen Empfehlung: REPLAY</p></div>
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